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Felsblock bei Gurtnellen gesprengt

Die Gotthard-Bahnlinie ist ab Sonntagabend wieder teilweise befahrbar. Die SBB haben den Felsblock, der die Strecke blockiert, gesprengt. 150 Kubikmeter Geröll werden zurzeit weggeräumt.

Die Spuren des Felssturzes werden beseitigt: Arbeiter montieren die Fahrleitung im Steinschlaggebiet in Gurtnellen. (18. November 2012)
Die Spuren des Felssturzes werden beseitigt: Arbeiter montieren die Fahrleitung im Steinschlaggebiet in Gurtnellen. (18. November 2012)
Keystone
Der grösste Brocken landete direkt auf dem Bahngleis.
Der grösste Brocken landete direkt auf dem Bahngleis.
Keystone
Personen kamen keine zu Schaden. (14. November 2012)
Personen kamen keine zu Schaden. (14. November 2012)
Peter Scherer, Newspictures
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In Gurtnellen im Kanton Uri ist heute Vormittag der riesige Felsblock gesprengt worden, der die Gotthard-Bahnlinie seit Mittwochnachmittag blockiert. Die SBB-Strecke wird ab Sonntagabend wieder eingleisig befahrbar sein.

SBB-Sprecher Stephan Wehrle bestätigte auf Anfrage heute Mittag eine Meldung von Schweizer Radio DRS. «Wir sind im Fahrplan», sagte er. Nun würden die etwa 150 Kubikmeter Geröll weggeräumt. Danach sollen die Geleise wieder instand gestellt werden.

Personenzüge ab Montag

Am Sonntagabend, voraussichtlich um 19 Uhr, soll ein Gleis für Güterzüge wieder freigegeben werden. Ab Montagmorgen werden dann auch die Personenzüge wieder fahrplanmässig verkehren.

Laut SBB sollen Bahnreisende bis dahin weiterhin auf die Lötschberg-Simplon-Route ausweichen oder zwischen Erstfeld und Göschenen auf die Ersatzbusse umsteigen.

Kein Termin für Öffnung des zweiten Geleises

Die Kapazität am Gotthard bleibt laut Wehrle auch in der kommenden Woche reduziert, weil das talseitige Geleis noch nicht freigegeben wird. Dies, weil es für die Instandstellungsarbeiten an der Stützmauer belegt ist. Wie lange diese Arbeiten dauern, ist zurzeit nicht bekannt.

Beim Felsabbruch hatten sich am Mittwochnachmittag durch die grossen Regenmengen in den Tagen zuvor rund 150 Kubikmeter Material gelöst. Der grösste Brocken, rund 70 bis 80 Kubikmeter gross, stürzte direkt auf die Geleise der Gotthard-Linie.

SDA/wid

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