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Fahrt durch ein Flammenmeer

In Australien wüten Buschbrände, noch ist die Gefahr nicht gebannt. Ein lokaler TV-Sender ging nahe ran und zeigte unheimliche Bilder aus dem Unglücksgebiet.

Aus einer Waldbrandregion nahe dem südostaustralischen Ort Jugiong zeigt ein lokaler TV-Sender unheimliche Bilder. Am Dienstag zog hier eine riesige Feuerwalze durch. Häuser seien in dem unbebauten Waldgebiet nicht zerstört worden, meldete der Sender. Eine Person gelte allerdings als vermisst.

In der viktorianischen Kleinstadt Ballarat, 115 Kilometer nordwestlich von Melbourne, fielen mehrere Häuser den Flammen zum Opfer. Ein sich schnell ausbreitender Grasbrand hatte die Bewohner überrascht.

Brände noch nicht unter Kontrolle

Ein deutlicher Temperaturrückgang hat den Kampf gegen die Feuer heute begünstigt. Dennoch waren im bevölkerungsreichsten Bundesstaat New South Wales rund 30 Brände weiter ausser Kontrolle.

Während am Dienstag in Sydney noch 42 Grad Celsius gemessen worden war, sollten es heute maximal 25 Grad Celsius werden, in Melbourne nur 20 Grad Celsius. Die Behörden stuften die Bedrohung durch die Feuer vorerst herab; auf «Katastrophenniveau», wie noch tags zuvor, wurde zunächst keiner der Buschbrände mehr eingeordnet.

Weite Teile Australiens zählen zu den trockensten, bewohnten Regionen der Erde. Mildere Wetterbedingungen in den vergangenen Jahren hatten für ein zügigeres Baumwachstum gesorgt. Die Brandgefahr sei dadurch laut Behörden deutlich gestiegen.

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