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Explosion auf Baustelle verletzt dreijähriges Kind

Im sankt-gallischen Lütisberg explodierte bei Strassenbauarbeiten ein Teerfass. Fünf Personen mussten ins Spital gebracht werden. Ein Anhänger wurde durch die Luft geschleudert.

Grosse Wucht: Ein Anhänger der Bauarbeiter wurde aufrund der Detonation durch die Luft geschleudert. (Bild: Kapo St. Gallen)
Grosse Wucht: Ein Anhänger der Bauarbeiter wurde aufrund der Detonation durch die Luft geschleudert. (Bild: Kapo St. Gallen)

Bei Strassenbauarbeiten in Lütisburg, Kanton St. Gallen, ist heute Vormittag ein Fass mit flüssigem Bitumen (Anm. d. Red.: Erdpech) explodiert. Drei Bauarbeiter, eine Anwohnerin und ein dreijähriges Kind erlitten zum Teil schwere Gehörschäden. Sie wurden mit Rettungswagen ins Spital gebracht.

Es entstand ein Sachschaden von rund 30'000 Franken, wie die Polizei mitteilte. Der Unfall ereignete sich um 10.30 Uhr, als eine Baufirma dabei war, die Hofwiesstrasse mit Bitumen einzuspritzen. Aus unbekanntem Grund explodierte plötzlich ein Fass mit rund 40 Litern Bitumen, das sich auf einem Anhänger befand.

Teile des Anhängers wurden weggeschleudert

Durch die heftige Explosion wurden Teile des Anhängers weggeschleudert. Ein sieben Kilogramm schwerer Kompressor flog 220 Meter weit an eine Hausfassade, während der Motor rund 100 Meter vom Explosionsort entfernt in einem Garten landete.

Die drei Bauarbeiter, eine Anwohnerin und deren Kind erlitten Gehörschäden. Ausserdem wurden sie mit dem warmen Bitumen bespritzt. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Untersuchung des Unfalls an. Sie zog den kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei und externe Fachleute bei.

SDA/mrs

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