Zum Hauptinhalt springen

Eisleiche am Matterhorn gefunden

Vor 34 Jahren im Wallis vermisst – nun ist per DNA-Analyse ein britischer Alpinist identifiziert worden. Die Umstände seines Todes lassen sich jedoch nur schwer rekonstruieren.

Wieder aufgefunden: Steigeisen des Alpinisten.
Wieder aufgefunden: Steigeisen des Alpinisten.
Kapo Wallis

Die Leiche eines seit 1979 vermissten Alpinisten ist im August 2013 am Matterhorn entdeckt worden. Der Mann konnte nun aufgrund von DNA-Analysen identifiziert werden. Es handelt sich um einen damals 27-jährigen Briten, wie die Kantonspolizei Wallis mitteilte.

Am 29. Dezember 1979 war im Wallis ein Alpinist aus England als vermisst gemeldet worden. Die damalige Suche blieb erfolglos. Ende August 2013 entdeckte ein Helikopterpilot am Fusse der Nordwand des Matterhorns menschliche Überreste. DNA-Analysen von einer Liste mit rund 280 Bergsteigern bestätigten nun, dass es sich um den seit rund 34 Jahren vermissten Briten handelte.

Die Polizei wollte aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes den Namen des Mannes nicht nennen. Das Schmelzen der Gletscher in den Alpen infolge der Erderwärmung gibt vermehrt die Leichen von seit Jahren vermissten Bergsteigern frei. Im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten kommt es heute dank technologischer Fortschritte nur noch selten vor, dass verunglückte Alpinisten nicht gefunden werden können.

sda/AFP/ajk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch