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Polizei erwischt Teenager mit Softair-Pistole

Im Kanton Zug waren drei Jugendliche mit einer Softair-Waffe unterwegs. Das hat Konsequenzen.

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Löste einen Polizeieinsatz aus: Diese Softair-Pistole wurde beschlagnahmt. Bild: Zuger Polizei
Löste einen Polizeieinsatz aus: Diese Softair-Pistole wurde beschlagnahmt. Bild: Zuger Polizei

Zuger Polizisten haben am Bahnhof Rotkreuz am Freitagabend drei Jugendliche angehalten, die mit einer Softair-Waffe unterwegs waren. Die Meldung ging bei der Einsatzzentrale der Zuger Polizei kurz vor 18.30 Uhr ein. Daraufhin rückten sofort mehrere Patrouillen aus, wie die Zuger Polizei am Montag mitteilte.

Wenig später gelang es den Einsatzkräften, die signalisierten Personen anzuhalten und zu kontrollieren. Dabei wurde eine Softair-Waffe mit der passenden Munition gefunden und sichergestellt.

Die drei angehaltenen Jugendlichen sind zwischen 14 und 16 Jahre alt und wurden nach der polizeilichen Befragung in die Obhut der Eltern übergeben. Die Teenager müssen sich wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz vor der zuständigen Jugendanwaltschaft verantworten.

Softair-Waffen gelten gemäss Waffengesetz als Waffen, wenn sie aufgrund ihres Aussehens mit echten Feuerwaffen verwechselt werden können. Das Tragen solcher Waffen in der Öffentlichkeit ist nicht erlaubt.

Hinweis an die Fasnächtler

Softair-Waffen seien aus der Distanz selbst von geschultem Personal nicht von echten Schusswaffen zu unterscheiden. «Das Mitführen und Zeigen solcher Waffen kann dadurch zu gefährlichen Situationen führen, die eskalieren können», heisst es in der Mitteilung der Zuger Polizei.

In diesem Zusammenhang verweist die Polizei auf die Fasnächtler, die für ihre Kostüme Authentizität wollen: «Für kostümierte Fasnächtler, zum Beispiel als Polizisten, Jäger oder Cowboys, ist das Tragen von Softair-, Imitations- und Schreckschusswaffen ebenfalls verboten.» Erlaubt seien nur Gegenstände, die auf den ersten Blick klar als Spielzeugwaffen erkennbar seien.

(SDA)

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