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Die Tat des unauffälligen Maurers setzt Einsiedeln unter Schock

Der Mazedonier, der Tochter und Frau erschoss, arbeitete 24 Jahre lang im Kloster. Nichts habe während der Schulzeit des Opfers auf familiäre Probleme hingedeutet, sagen Betroffene.

Die Idylle trügt: Hier in Einsiedeln ereignete sich das Beziehungsdrama der kosovarischen Familie.
Die Idylle trügt: Hier in Einsiedeln ereignete sich das Beziehungsdrama der kosovarischen Familie.
Alessandro Della Bella, Keystone

Mächtig thront das Kloster über dem Dorf. Ein paar Touristengruppen stehen auf dem Platz vor seinen Pforten und geniessen das sommerliche Wetter. Doch die Idylle trügt. Nur 18 Monate nachdem ein Schweizer mit kosovarischen Wurzeln seine Frau und danach sich selber erschoss, sorgt erneut ein Beziehungsdrama in Einsiedeln für traurige Schlagzeilen. Ein sechsfacher mazedonischer Familienvater tötete in der Nacht auf Sonntag seine Tochter (24) und seine Ehefrau (48), die der Tochter zu Hilfe eilen wollte. Gemäss Nachbarn war es im Einfamilienhaus nahe beim Bahnhof in den letzten Wochen immer wieder zu Auseinandersetzungen gekommen.

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