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«Die Leute behandeln diesen Ort eben nicht mit Respekt»

SZ: Waren Sie schon mal am Uluru – und haben Sie ihn bestiegen?

Haben Sie die Bedeutung des Berges für die Aborigines damals nicht gekannt?

Warum?

Sie haben selbst einige Berge bestiegen, die als heilig gelten – in Afrika etwa den Kilimandscharo oder den Ol Doinyo Lengai. Den heiligen Berg Tibets, den 6638 Meter hohen Kailash, wollten Sie dagegen nicht antasten – warum?

Sie haben die schwierigsten und höchsten Gipfel der Welt bestiegen. Können Sie die religiöse Ehrfurcht vor vermeintlich heiligen Bergen verstehen?

Das Gegenteil von Besteigungsverboten ist das Besteigungsrecht, auf das viele Bergsteiger pochen, auch im Fall des Uluru. Sollte der Zugang zu den Bergen nicht für jedermann möglich sein?