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Die Angst vor Überschwemmungen wächst

Tropensturm Lee traf im Bundesstaat Louisiana erstmals auf Land. Nach heftigen Regengüssen und peitschenden Winden steht der US-Golfküste wohl ein schweres Hochwasser bevor.

Passanten suchen sich einen sicheren und trockenen Platz: New Orleans. (4. September 2011)
Passanten suchen sich einen sicheren und trockenen Platz: New Orleans. (4. September 2011)
Keystone
Im Bundesstaat Louisiana haben die starken Winde einen Wohnwagen umgekippt. (4. September 2011)
Im Bundesstaat Louisiana haben die starken Winde einen Wohnwagen umgekippt. (4. September 2011)
Keystone
Lee zieht auf die US-Küste zu: Satellitenaufnahme. (4. September 2011)
Lee zieht auf die US-Küste zu: Satellitenaufnahme. (4. September 2011)
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Der Sturm wandert langsam nach Nordosten in Richtung des Staates Mississippi. Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes kann Lee manchen Regionen sintflutartigen Regen bringen und Überflutungen verursachen. Das Nationale Hurrikan-Zentrum erwartet bis zu 51 Zentimeter Regen.

Am Sonntag galt weiter eine Sturmwarnung vom äussersten Westzipfel Floridas bis an die mehr als 600 Kilometer entfernte Grenze zwischen Louisiana und Texas. In vier Bundesstaaten war zudem vor Tornados gewarnt worden. Die Flutgefahr, die der Tropensturm Lee mit sich bringt, galt besonders für die Städte New Orleans in Louisiana und Gulfport im Nachbarstaat Mississippi.

Notstand in New Orleans ausgerufen

Sechs Jahre nach dem Verwüstungszug von Hurrikan «Katrina» stimmte der Bürgermeister von New Orleans, Mitch Landrieu, die Bürger der Jazzmetropole darauf ein, dass sie wohl noch bis Montag mit Sturm und Regen zu rechnen hätten.

An einigen wenigen Stellen seien bereits Strassen überflutet worden. «Wir sind noch nicht aus dem Schneider», sagte Landrieu. Die Stadtverwaltung zeigte sich aber zuversichtlich, dass das Pumpensystem der Stadt den Belastungen durch die starken Regenfälle standhalten würde.

Bürgermeister Landrieu hatte vorsichtshalber den Notstand für die Stadt ausgerufen. Auch der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal, tat dies für den gesamten Bundesstaat. In Mississippi hatten die Behörden für mehrere Landkreise ebenfalls den Notstand erklärt.

Bei tausenden Menschen an der Golfküste fiel wegen des Unwetters der Strom aus. Zudem musste im Golf von Mexiko die Ölproduktion eingeschränkt werden.

SDA/ami

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