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Chinesin verletzt sich auf Schweizer Sesselbahn

Die Sesselbahn im Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Shanghai hat den Betrieb eingestellt. Grund: Ein Sessel ist ins Rutschen geraten und mit dem vorderen Gefährt zusammengestossen. Eine Frau wurde verletzt.

Beim Schweizer Pavillon stehen die Menschen oft stundenlang an: Künstliche alpenwelt in Shanghai zu erleben.
Beim Schweizer Pavillon stehen die Menschen oft stundenlang an: Künstliche alpenwelt in Shanghai zu erleben.
Keystone

Der Betrieb wurde heute aus Sicherheitsgründen unterbrochen, wie die Verantwortlichen des Schweizer Pavillons an der Expo 2010 mitteilten. Anfang dieser Woche war bei plötzlich einsetzendem Regen ein Sessel ins Rutschen geraten und in den nächsten Sessel geprallt. Dabei brach sich eine 34-jährige Besucherin den Fuss.

Das Management des Schweizer Pavillons habe den Vorfall sofort untersuchen lassen und «entsprechende Massnahmen» eingeleitet, heisst es weiter. Bis «zur erfolgreichen Umsetzung dieser Massnahmen» bleibe der Betrieb unterbrochen. Wann genau die Sesselbahn wieder fährt, steht noch nicht fest.

Leuthard will Schweizer Pavillon besuchen

Die Verantwortlichen des Schweizer Pavillons bedauerten den Vorfall und entschuldigten sich bei allen Betroffenen. Bundespräsidentin Doris Leuthard, die zur Zeit mit einer Wirtschaftsdelegation China bereist, wollte morgen den Schweizer Pavillon an der Weltausstellung besuchen.

Bisher haben gut 35 Millionen Menschen die Expo in Shanghai besucht. Der Schweizer Auftritt stösst auf grosses Interesse und gehört seit Beginn zu den beliebtesten Pavillons. Die Sesselbahn befördert pro Stunde rund 1000 Besucherinnen und Besucher.

Ende Mai hatte die Sesselbahn Probleme mit elektrischen Kabeln. Die in China hergestellten Kabel hatten Qualitätsmängel aufgewiesen und wurden durch ein Schweizer Produkt ersetzt. Dies geschah in der Nacht, sodass die Bahn tagsüber trotzdem fahren konnte.

SDA/bru

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