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Bundesgericht ordnet Tötung von Hund an

Die obersten Schweizer Richter haben sich mit dem Fall eines Hundes beschäftigt, der mehrere Menschen gebissen hatte und deswegen in den Zwinger gesperrt werden sollte.

Keine Alternative gesehen: Das Bundesgericht in Lausanne.
Keine Alternative gesehen: Das Bundesgericht in Lausanne.
Keystone

Weil der sieben Jahre alte Hund Chalom mehrere Personen gebissen hat, muss er eingeschläfert werden. Das Bundesgericht bestätigt mit diesem Entscheid das Urteil des Waadtländer Kantonsgerichts.

In den Jahren 2009 bis 2012 hatte der Hund der Rasse Hovawart mehrere Personen zum Teil schwer verletzt. Sein aggressives Verhalten zeigte Chalom vorwiegend beim Fressen. Wie die kantonale Instanz sehen die Lausanner Richter keine Alternative zur Einschläferung des Hundes.

Zwingerhaltung hätte gegen Regeln verstossen

Zwar hatte sich ein Ehepaar aus dem Kanton Zürich, das viel Erfahrung mit der Haltung von Hovawarts hat, bereit erklärt, den Hund zu übernehmen. Allerdings hätten sehr strikte Regeln bei der Haltung eingehalten werden müssen, um weitere gefährliche Zwischenfälle zu vermeiden.

Die Regeln erachtet das Bundesgericht als derart aufwendig, dass eine Einhaltung nicht garantiert werden könne. Weil eine Zwingerhaltung des Tieres klar den gesetzlichen Regeln des Tierschutzes widersprechen würde, könne auch diese nicht in Betracht gezogen werden.

Um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, gibt es demnach kein milderes Mittel als die Euthanasie des Hundes.

(SDA)

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