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Dieser Winter forderte bislang 13 Lawinentote in der Schweiz

Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos bietet für die Öffentlichkeit eine neue Zusammenstellung an.

Suche nach vermissten Personen: Die Lawine von Crans-Montana hat die Öffentlichkeit besonders erschreckt. (19. Februar 2019)
Suche nach vermissten Personen: Die Lawine von Crans-Montana hat die Öffentlichkeit besonders erschreckt. (19. Februar 2019)
www.police.vs.ch, Keystone

Neu gibt es auf der Webseite des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) eine Übersicht über alle dem SLF bekannten Unfälle des aktuellen Jahres. 13 Menschen sind demnach seit Beginn des Lawinenjahres 2018/19 durch die weisse Gefahr gestorben.

Die Zusammenstellung umfasst Unfälle, bei denen eine oder mehrere Personen von einer Lawine mitgerissen wurden, wie das Davoser Institut am Mittwoch mitteilte. Die Tabelle werde regelmässig, aber nicht täglich aufdatiert. Laut SLF gab es bisher 107 Lawinenunfälle, bei denen insgesamt 163 Personen erfasst wurden.

Die Übersichtskarte auf der Website der SFL. (Bild: Screenshot SFL)
Die Übersichtskarte auf der Website der SFL. (Bild: Screenshot SFL)

Wirklich Bilanz gezogen über die Lawinenunfälle des Winters 2018/19 wird erst im Frühherbst. Denn das Lawinenjahr ist identisch mit dem hydrologischen Jahr. Es beginnt am 1. Oktober und dauert bis 30. September des folgenden Jahres. Im langjährigen Durchschnitt sterben laut SLF pro Jahr in der Schweiz 23 Personen den so genannten weissen Tod.

Video: Hier kommt die Lawine

Im Netz kursiert ein Video, das den Lawinenabgang in Crans Montana zeigen soll. (Video: Leserreporter 20 Minuten/Tamedia).

SDA/fal

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