Basler Chaoten pöbeln Luzerner Polizeichef an

Zwei FCB-Anhänger haben am Rande des Spiels zwischen Luzern und Basel versucht, den Polizeikommandanten zu treten. Offenbar hätten diese nicht gewusst, wen sie da vor sich hatten.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Am Rande des Fussballspiels zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel am vergangenen Sonntag haben zwei Basler Fussball-Chaoten in der Stadt ausgerechnet den Luzerner Polizeikommandanten angepöbelt. Der war nicht im Einsatz, hatte sich aber vor Ort ein Bild des Fanmarschs gemacht.

Laut Angaben des Luzerner Polizeikommandanten Adi Achermann gegenüber der «Luzerner Zeitung» vom Dienstag gingen beim Bundesplatz in der Nähe des Bahnhofs zwei Basler Anhänger aus dem Fanmarsch auf Passanten los, die die Szenerie beobachtet hatten. Die Hooligans versuchten, den Polizeichef zu treten, streiften aber nur sein Bein.

Ein Sprecher bestätigte den Vorfall auf Anfrage. Man gehe nicht davon aus, dass die Unholde wussten, wen sie da vor sich hatten. So etwas sei ihm in seiner Laufbahn vorher noch nie passiert, wird Achermann zitiert. Er blieb nach eigenen Angaben ruhig und die Fans marschierten wieder ab.

Bereits vor dem Spiel war es zu Ausschreitungen gekommen. Rund 40 FCB-Anhänger griffen Fans des Heimklubs in Luzern an. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Gummischrot ein. Meldungen über Verletzte gab es keine. (nag/sda)

Erstellt: 13.03.2018, 10:03 Uhr

Blogs

Outdoor Der Boulder-Slang – von Arête bis Undercling

Serienjunkie Spiel mit den Schwächsten

Abo

Die ganze Region. Im Digital-Light Abo.

Die BZ Langenthaler Tagblatt digital im Web oder auf dem Smartphone nutzen. Für nur CHF 17.- pro Monat.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Nacktbaden: TeilnehmerInnen des Dark Mofo Sommersonnenwenden Nackschwimmens stürzen sich in den Fluss Derwent im australischen Hobart. (22.Juni 2018)
(Bild: Rob Blakers/EPA) Mehr...