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Autos dank Notsanierung aus Urner Bergdorf evakuiert

Ein abgerutschtes Strassenstück bei Bristen UR verunmöglichte die Zufahrt zum Dorf. Nun führte die Baudirektion einen Sondereinsatz durch.

Sondereinsatz: Bewohner von Bristen fahren ihre Autos über die notsanierte Strasse. (18. März 2017)
Sondereinsatz: Bewohner von Bristen fahren ihre Autos über die notsanierte Strasse. (18. März 2017)
Urs Flüeler, Keystone
Das weggebrochene Strassenstück wurde extra für die Autoevakuierung verstärkt.
Das weggebrochene Strassenstück wurde extra für die Autoevakuierung verstärkt.
Urs Flüeler, Keystone
Die Dauer der Sperre ist noch unbekannt.
Die Dauer der Sperre ist noch unbekannt.
Keystone
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Die im von der Umwelt abgeschnittenen Dorf Bristen UR eingeschlossenen Autos sind am Samstag in einem Konvoi ins Tal gefahren worden. Insgesamt wurden 180 Fahrzeuge an der Abbruchstelle des Erdrutschs vorbeigeführt.

Während diesem Sondereinsatz sei die Abbruchstelle permanent mit Messgeräten überwacht worden, teilte die Baudirektion Uri am Samstagnachmittag mit. Die Aktion sei reibungslos verlaufen.

Öfters genutzte Autos konnten bei der Talstation der Standseilbahn parkiert werden. Zusätzliche Stellplätze für Autos, die nicht täglich gebraucht werden, wurden auf dem ehemaligen Areal der AlpTransit Gotthard AG bereitgestellt.

Strassenstück zehn Meter abgerutscht

Gleich nach der Grossaktion mit den Autos wurde mit den Instandsetzungsarbeiten begonnen. Gemäss Baudirektion wird auf der Baustelle zweischichtig und auch an Wochenenden gearbeitet. Ziel der Baudirektion Uri ist es, die Bristenstrasse an Ostern wieder zu öffnen. Dieser Termin könne jedoch nur bei einem optimalen Bauverlauf gewährleistet werden.

Am 5. März 2017 rutschte ein rund zehn Meter langes Teilstück der Bristenstrasse ab und verschüttete das darunterliegende Strassenstück. Die Versorgung und der Personentransport werden nun mit der wieder instand gesetzten Standseilbahn Amsteg-Bristen sichergestellt.

SDA/chi

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