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Auf den Frühling folgt noch einmal der Winter

In den Bergen wird bis zu einem Meter Neuschnee erwartet. Doch auch im Flachland kommts zu einem Temperatursturz.

War lange nicht nötig: Der Regenschirm sollte ab sofort wieder mit dabei sein. (20. März 2017)
War lange nicht nötig: Der Regenschirm sollte ab sofort wieder mit dabei sein. (20. März 2017)
Bernd Wüstneck, Keystone
Wer noch einmal auf die Piste will, kann sich auf Neuschnee freuen.
Wer noch einmal auf die Piste will, kann sich auf Neuschnee freuen.
Christian Beutler, Keystone
Wer in den Süden geht, wird belohnt. Ein Zug auf der Nord-Süd-Achse im Kanton Schywz. (15. März 2017)
Wer in den Süden geht, wird belohnt. Ein Zug auf der Nord-Süd-Achse im Kanton Schywz. (15. März 2017)
Gaetan Bally, Keystone
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Das Frühlingswetter erfährt vorerst ein jähes Ende: Meteorologe künden Regen, Frost und Schnee in den Bergen an.

«Ab heute Nachmittag gibt es im Flachland erste Regengüsse», sagt Reto Vögeli von MeteoNews zu Redaktion Tamedia. Auf Dauerregen müsse man sich in den nächsten Tagen jedoch nicht einstellen, es werde schubweise regnen. Dazu wird es ab Dienstag kalt; im Flachland etwa vier bis acht Grad.

Mit Sommerpneus wirds mühsam

In den Bergen gibt es Minustemperaturen, was für jene mühsam werden könnte, die schon die Sommerpneus montiert haben, wie Vögeli sagt. Ebenfalls erwartet er, dass der Wetterumschwung der Landwirtschaft zu schaffen machen könnte. «Reben und Obstbäume könnten Frostschäden bekommen.»

Denn nachts werden die Temperaturen auch im Flachland unter null Grad fallen. «Geranien dürften das überleben», sagt Vögeli. Empfindlichere Balkonpflanzen empfiehlt er an die Wärme zu stellen.

Staufrust wird entschädigt

Wer dieser Tage ins Tessin gefahren ist und möglicherweise langen Stau in Kauf genommen hat, wird entschädigt. «Im Tessin ist es immer etwa zehn Grad wärmer», wie der Meteorologe sagt. Ab Mitte Woche werde es im Süden etwa 15 Grad warm. Dazu weht der Föhn ziemlich stark, wie Vögeli sagt.

Doch auch das Wetter im Süden hat seine Schattenseiten: Wegen der anhaltenden Trockenheit besteht Waldbrandgefahr. Wann sich der Frühling auch auf Alpennordseite zurückmeldet, kann Vögeli noch nicht voraussagen.

Kurzentschlossene, die sich den Frühling nicht nehmen lassen wollen, haben es nach dem Rekordstau besser: Derzeit beträgt die Staulänge vor dem Gotthard «nur» noch drei Kilometer.

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