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8-jähriger Knabe stirbt nach Marine-Ehrung

Der grösste Wunsch des schwerkranken Wyatt Gillette war es, ein Marine zu sein – wie sein Vater. Einen Tag nach der Zeremonie verlor er den Kampf gegen seine Krankheit.

Einen Tag nach seiner Ernennung zum Ehrenmitglied der US-Marines ist ein achtjähriger Knabe, der an einer seltenen genetischen Krankheit litt, gestorben. Das berichtete der Vater von Wyatt Gillette, Jeremiah.

Der Junge litt an einer Entwicklungsstörung, die Krämpfe und Nierenversagen verursachte. Wie Vater Jeremiah Gillette der Zeitung «The Marine Corps Times» sagte, starb Wyatt am Sonntag, nachdem er am Samstag an einer offiziellen Zeremonie im kalifornischen Camp Pendleton nahe San Diego von den Marines ausgezeichnet worden war. In dem Stützpunkt dient der Vater als Ausbilder.

Seltene Ehre

Aufnahmen von der Zeremonie zeigen den Achtjährigen, wie er in seinem Rollstuhl sitzend ein Zertifikat und eine offizielle Anstecknadel der Marines erhält. Kommandant Robert Neller hatte zuvor einer Petition zugestimmt, Wyatt zum Ehren-Marine zu machen. Die Auszeichnung wird lediglich an wenige Bürger verliehen und ehrt Zivilisten, die aussergewöhnliche Beiträge für die Marines geleistet haben.

Neller schrieb auf Twitter, Wyatt zu einem Marine zu machen, sei die einfachste Entscheidung gewesen, die er als Kommandant bislang getroffen habe. «Kämpfe weiter, Wyatt! Du bist ein Marine», hatte er am Samstag geschrieben. Sein Vater sagte dem Fernsehsender KABC-TV: «Er ist das zäheste Kind, das ich jemals getroffen habe.»

Bei Wyatt wurde vor vier Jahren das Aicardi-Goutières-Syndrom festgestellt. Neben anderen Komplikationen greift es nach Marines-Angaben auch das Gehirn, das Immunsystem und die Haut an.

AP/chk

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