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500'000 Dollar für JFKs Schaukelstuhl und Fahnen

In Dallas wurden Erinnerungsstücke des vor 50 Jahren ermordeten US-Präsidenten versteigert. Zwei Flaggen aus dem ehemaligen Büro von John F. Kennedy im Weissen Haus brachten 425'000 Dollar ein.

87'500 Dollar für seinen Schaukelstuhl: John F. Kennedy mit seiner Tochter Caroline an einem Osterfest. (13. April 1963)
87'500 Dollar für seinen Schaukelstuhl: John F. Kennedy mit seiner Tochter Caroline an einem Osterfest. (13. April 1963)
Reuters

Ein Schaukelstuhl von Ex-Präsident John F. Kennedy und zwei Fahnen aus seinem Büro im Weissen Haus haben bei einer Versteigerung in den USA mehr als 500'000 Dollar eingebracht.

Dabei fanden nach Angaben des Auktionshauses Heritage vom Sonntag vor allem die Fahnen – eine US-Fahne und eine mit dem Präsidentensiegel – riesiges Interesse. Für sie zahlte ein Sammler 425'000 Dollar und damit das Vierfache des ursprünglichen Schätzwertes. Für den von JFK genutzten Schaukelstuhl zahlte der gleiche anonyme Bieter 87'500 Dollar, ebenfalls deutlich mehr als erwartet.

Die Auktion in Dallas im Bundesstaat Texas fand zum 50. Jahrestag der Ermordung von Kennedy statt. Die mehr als 200 versteigerten Erinnerungsstücke an den ehemaligen Präsidenten gehörten Dean William Rudoy, einem freiwilligen Helfer in Kennedys Präsidentschaftswahlkampf 1960. Er hatte die verschiedenen Stücke in den vergangenen 50 Jahren zusammengetragen.

Ein 50 Jahre altes Superman-Comic-Heft ist für 112'015 Dollar versteigert worden. Das Besondere daran: Das Cover zeigt Superman, wie er einem als sein Alter Ego Clark Kent verkleideten US-Präsidenten John F. Kennedy die Hand schüttelt. «Wer ist der mysteriöse Verkleidete?» steht in einer Sprechblase auf dem Cover.

Alex Winter, Leiter des Auktionshauses Hake’s Americana and Collectibles, erklärte, der Comic sei wenige Tage nach der Ermordung Kennedys am 22. November 1963 in Dallas erschienen. Dieser zeitliche Zusammenfall habe das Heft so legendär gemacht.

AFP/AP/chk

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