50 Tote nach Sturzfluten in Indonesien

In der indonesischen Provinz Papua wurden mehrere Dörfer von Wassermassen überschwemmt. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Opfer noch steigt.

Sturzfluten und mehrere Erdrutsche haben in der indonesischen Provinz Papua Dutzende Menschen das Leben gekostet. Nach Polizeiangaben vom Sonntag wurden rund 50 Leichen in Spitäler der Provinzhauptstadt Jayapura gezählt.

Nach heftigem Regen waren mehrere Dörfer in der Region von den Wassermassen überschwemmt worden, wie ein Sprecher des nationalen Katastrophenschutzes mitteilte. Allein in der Gegend von Sentani wurden demnach mehr als 150 Häuser überspült.

Ein weiterer Anstieg der Opferzahlen sei zu befürchten, teilte der Behördensprecher mit. Rettungsteams versuchten derzeit noch, Zugang zu weiteren Katastrophengebieten zu bekommen. Das Hochwasser ging den Angaben zufolge zwar zurück, dennoch mussten weiterhin Menschen in Sicherheit gebracht werden.

Überschwemmungen kommen in dem südostasiatischen Land häufig vor, insbesondere in der Regenzeit von Oktober bis April. Im Januar waren bei Überschwemmungen und Erdrutschen auf der indonesischen Insel Sulawesi etwa 70 Menschen ums Leben gekommen.

chk/sda

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