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27 Tote bei Schiffsunglück vor Honduras

55 Personen haben die Havarie in der Karibik überlebt. Neun Menschen werden noch vermisst.

Gefährliche Karibik Vor der Küste Honduras hat es in den letzten beiden Jahren mehrere Schiffsunglücke gegeben. (Screenshot Google Maps)
Gefährliche Karibik Vor der Küste Honduras hat es in den letzten beiden Jahren mehrere Schiffsunglücke gegeben. (Screenshot Google Maps)

Beim Untergang eines Fischerbootes vor der Karibik-Küste von Honduras kamen mindestens 27 Menschen ums Leben. Neun Personen werden noch vermisst. 55 Insassen hätten das Unglück in der Nähe der kleinen Insel Gayo Gorda überlebt, sagte ein Sprecher der honduranischen Armee am Mittwoch. An Bord waren demnach 91 Menschen.

Nur Stunden vor dem Unglück war in der selben Region ein anderes, überfülltes Fischerboot in Seenot geraten. 49 Menschen wurden gerettet, wie der Armeesprecher sagte. Eigentlich war das Boot nur für 31 Insassen zugelassen.

Mehrere Unglücke vor der Küste

Nach örtlichen Medienberichten hatte die Besatzung des 70-Tonnen-Schiffes nach Hummern und Langusten gefischt. Der Kapitän gehörte demnach zu den Todesopfern. Er soll einen Notruf abgesetzt haben. Die honduranische Zeitung «El Heraldo» berichtete, es habe seit Januar 2017 mehrere Schiffsunglücke in den Gewässern um das Department Gracias a Dios (Deutsch: Gott sei Dank) gegeben.

(sda/afp)

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