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Sechsjähriger in Lift erstochen

Im Lift eines Sozialwohnungskomplexes in New York hat ein Mann zwei kleine Kinder mit einem Steakmesser angegriffen. Sie sollen nicht seine einzigen Opfer sein.

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Ein 27-jähriger Ex-Häftling steht unter Verdacht: Die Polizei verteilt nach einer Pressekonferenz Fahndungsfotos. (5. Juni 2014)
Ein 27-jähriger Ex-Häftling steht unter Verdacht: Die Polizei verteilt nach einer Pressekonferenz Fahndungsfotos. (5. Juni 2014)

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen sechs Jahre alten Jungen in New York hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Dem 27-jährigen Ex-Häftling wird vorgeworfen, den Jungen am vergangenen Sonntag im Lift eines Sozialwohnungskomplexes im Stadtteil Brooklyn erstochen und dessen sieben Jahre alte Freundin lebensgefährlich verletzt zu haben. Der mutmassliche Täter befindet sich seit Mittwoch in Haft, wie die Polizei am Donnerstag erklärte.

Formell angeklagt wurde der Verdächtige jedoch noch nicht, auch weil die Überwachungskamera nicht wie geplant im Aufzug eingebaut war - obwohl dafür Mittel bereitstanden. Laut Polizei hätten forensische Beweise zur Identifizierung des Täters geführt. Es gebe aber noch keine Hinweise auf ein mögliches Motiv. Laut Polizei wird er voraussichtlich wegen Mordes und schwerer Körperverletzung angeklagt werden.

Lange Verbrechensakte

Der Beschuldigte hat eine lange Verbrechensakte mit neun Festnahmen wegen gewalttätiger Angriffe. Erst am 23. Mai war er nach einem Fall von häuslicher Gewalt wieder auf freien Fuss gekommen. Die beiden Kinder hatten vor der Tat vor den Häusern gespielt und seien dann allein in das Haus gegangen. Im Aufzug griff der Täter den Angaben zufolge die Kinder mit einem Steakmesser an und stach mehrfach auf sie ein.

Wie die Polizei später bekanntgab, wird dem Mann zudem noch ein Messerangriff auf einen Obdachlosen am Mittwoch auf einem U-Bahnhof zur Last gelegt. Das 52-jährige Opfer befinde sich im Krankenhaus. Zeugenbeschreibungen decken sich demnach mit denen des Verdächtigen im Fall der beiden Kinder. Zudem gebe es von dem Angriff im U-Bahnhof Bilder einer Überwachungskamera.

(AP)

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