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Schumacher soll im Koma an Lungenentzündung erkrankt sein

Ex-Rennfahrer Michael Schumacher wird von den Ärzten nach seinem Skiunfall langsam aus dem künstlichen Koma geholt. Jetzt soll es zu Komplikationen gekommen sein.

Liegt seit Ende Dezember im künstlichen Koma: Michael Schumacher. (Archivbild: Keystone)
Liegt seit Ende Dezember im künstlichen Koma: Michael Schumacher. (Archivbild: Keystone)

Seit seinem Skiunfall Ende Dezember liegt Michael Schumacher im künstlichen Koma. Vor zweieinhalb Wochen haben seine Ärzte den Aufwachprozess eingeleitet. Doch wie die «Bild» berichtet, soll Schumacher vor einigen Tagen an einer Lungenentzündung erkrankt sein. Die Ärzte sollen ihn mit starken Antibiotika behandelt haben. Ob die Aufwachphase wegen der Infektion unterbrochen wurde, ist der «Bild» nicht bekannt. Schumachers Managerin Sabine Kehm wollte sich nicht zum Gesundheitszustand ihres Schützlings äussern.

Die «Bild» befragte den Leiter des Institutes für Notfallmedizin der Asklepios Kliniken Hamburg zu den Folgen einer Lungenentzündung für Koma-Patienten. Eine Lungenentzündung sei generell eine schwere und gefährliche Erkrankung, so der Arzt. Bei Intensiv-Patienten seien die Abwehrkräfte zusätzlich geschwächt, weshalb die Krankheit im schlimmsten Fall zum Versagen mehrerer Organe und zum Tod führen könne.

Trotz Helm lebensgefährlich verletzt

Der siebenfache Formel-1-Weltmeister liegt in der Universitätsklinik im französischen Grenoble. Schumacher war am 29. Dezember beim Skifahren in den französischen Alpen verunglückt und hatte sich trotz Helms lebensgefährliche Hirnverletzungen zugezogen. Der 45-Jährige wurde mehrfach operiert und in ein künstliches Koma versetzt.

Gut einen Monat nach seinem schweren Skiunfall begannen die Ärzte, Schumacher aus dem künstlichen Koma zu holen. Das Narkosemittel werde reduziert, damit der Aufwachprozess beginnen könne, erklärte seine Managerin damals. Dies könne aber sehr lange dauern.

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