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Liebesbrief von JFK bringt über 86'000 Franken ein

Ein von Hand geschriebener Brief des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy an eine angebliche Geliebte hat bei einer Auktion rund dreimal mehr Geld eingebracht als erwartet.

Wertvolle Zeilen, welche die Adressatin nie erreicht hatten: Ein Bild von JFK vom 31. August 1963 auf dessen Yacht.
Wertvolle Zeilen, welche die Adressatin nie erreicht hatten: Ein Bild von JFK vom 31. August 1963 auf dessen Yacht.
Cecile Stoughton/White House, Keystone

Ein Brief von US-Präsident John F. Kennedy an eine angebliche Geliebte hat in den USA bei einer Auktion das Dreifache des eigentlich angepeilten Erlöses erzielt. Die nie abgeschickten Zeilen auf Papier des Weissen Hauses an Mary Pinchot Meyer brachten am Donnerstag fast 89'000 Dollar (gut 86'000 Euro) ein. Das Auktionshaus RR Auction in Boston sagte, der Käufer wolle anonym bleiben.

Den vier Seiten langen Brief habe Kennedy vermutlich im Oktober 1963 – und damit einen Monat vor seiner Ermordung – an die langjährige Freundin der Kennedy-Familie geschrieben, so das Auktionshaus. Der Brief ist mit «J» unterzeichnet und wurde nicht an die Adressatin verschickt. Vielmehr verblieb er in der Sammlung von Kennedys langjähriger Sekretärin Evelyn Lincoln.

Pinchot Meyer, eine Künstlerin und frühere Ehefrau eines CIA-Agenten, starb knapp ein Jahr nach Kennedys Ermordung. Auf der Auktion kamen auch andere Gegenstände mit Bezug zu Kennedy unter den Hammer, darunter ein Schaukelstuhl für etwa 75'000 Dollar.

SDA/nag

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