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«Es kann nicht sein, dass meine Zwillinge tot sind»

In einem dramatischen Appell hat die Mutter der vermissten Schweizer Zwillinge die Fortsetzung der Suche nach ihren beiden Kindern gefordert. «Mein Mutterherz fühlt, dass die beiden leben.»

pbe
Die Polizei ermittelt europaweit auf Hochtouren: Das Haus der beiden Zwillinge in St. Sulpice.
Die Polizei ermittelt europaweit auf Hochtouren: Das Haus der beiden Zwillinge in St. Sulpice.
Keystone
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«Trotz der schlechten Neuigkeiten, die ich erhalten habe, fühlt mein Mutterherz, dass meine Mädchen am Leben sind», sagte Irina Lucidi am Freitag in einem Telefonat der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. «Ich bitte Sie, suchen Sie weiter nach Livia und Alessia!» Lucidi ergänzte: «Es kann nicht sein, dass meine kleinen Zwillinge tot sind.»

Die Schweizer Polizei hatte zuvor mitgeteilt, der Vater der Kinder habe vor seinem Selbstmord an seine Frau geschrieben, er habe die sechsjährigen Töchter getötet. Die Ermittler vermuten die Zwillinge auf Korsika, wo sich ihre Spur verliert. Augenzeugen wollen die Kinder zusammen mit dem Vater am 31. Januar auf einer Fähre gesehen haben, die von der südfranzösischen Stadt Marseille zu der Mittelmeerinsel unterwegs war.

Die Trennung nicht verkraftet

Der Mann hatte die Trennung von seiner italienischen Frau nicht verkraftet und seine Kinder entführt. Von Korsika soll der Ingenieur dann alleine auf das französische Festland zurückgekehrt sein, bevor er sich im Südosten Italiens vor einen Zug warf. Die Schweizer Polizei will am Samstag zwei Ermittler nach Korsika schicken. Ausserdem solle es Anfang kommender Woche ein länderübergreifendes Treffen geben, um bei der Suche nach den Mädchen voranzukommen.

(SDA)

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