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Der kleine Sieg des gestürzten Strauss-Kahn

Der Franzose ist wohl bald auch sein letztes Justizverfahren los.

Im Fokus der Behörden: Dominique Strauss-Khan auf dem Weg zu einer polizeilichen Anhörung in Lille, Frankreich.
Im Fokus der Behörden: Dominique Strauss-Khan auf dem Weg zu einer polizeilichen Anhörung in Lille, Frankreich.
Michel Spingler, Keystone

Zu einer Rehabilitierung wird es nicht reichen und wohl auch nicht für ein politisches Comeback. Doch Dominique Strauss-Kahn, kurz DSK, der vor zwei Jahren seinen Ruf und seine Karriere in einer New Yorker Hotelsuite liegen liess, ist dabei, alle seine Wirren mit der Justiz aufzulösen. Gestern hat die Staatsanwaltschaft in Lille beantragt, dass das letzte laufende Verfahren gegen den früheren Chef des Internationalen Währungsfonds, die sogenannte «Affaire Carlton», eingestellt werden soll – «vollumfänglich». Und da es sich dabei um den Vorwurf der bandenmässigen Zuhälterei handelt, auf der im Höchstfall zehn Jahre Haft und eine hohe Busse stehen, dürfte sich die Stimmung des 64-Jährigen gerade etwas aufhellen.

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