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Norwegen gewinnt – Schweiz auf Platz 13

Bei der olympischen Premiere der Mixed-Staffel im Biathlon geriet das Schweizer Team früh in Rückstand. Der erhoffte Diplomrang blieb aus.

Rekordmann: Ole Einar Björndalen (links) avanciert mit seiner achten Goldmedaille zum erfolgreichsten Athleten an Winterspielen. Hier begrüsst er mit Tora Berger (rechts) und Tiril Eckhoff den norwegischen Schlussläufer Emil Hegle Svendsen.
Rekordmann: Ole Einar Björndalen (links) avanciert mit seiner achten Goldmedaille zum erfolgreichsten Athleten an Winterspielen. Hier begrüsst er mit Tora Berger (rechts) und Tiril Eckhoff den norwegischen Schlussläufer Emil Hegle Svendsen.
Keystone
Kam zu Fall: Selina Gasparin verzeichnete einen Sturz und übergab auf Platz 13.
Kam zu Fall: Selina Gasparin verzeichnete einen Sturz und übergab auf Platz 13.
Keystone
Aufholjagd: Benjamin Weger stiess zwischenzeitlich auf den 10. Rang vor...
Aufholjagd: Benjamin Weger stiess zwischenzeitlich auf den 10. Rang vor...
Keystone
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Norwegen holt sich erwartungsgemäss Gold. Ole Einar Björndalen avanciert mit seiner achten Goldmedaille zum erfolgreichsten Athleten an Winterspielen.

Björndalen krönt sich zum Besten aller Zeiten Nach dem Sieg im Sprint zum Auftakt der Spiele in Sotschi sicherte sich der 40-jährige Ole Einar Björndalen mit der gemischten Staffel seinen insgesamt achten Olympiasieg. Mit nun dreizehn Olympiamedaillen (8x Gold/4x Silber/1x Bronze) übertraf Björndalen den Rekord seines Landsmanns Björn Dählie (8/4/0) und löste den ehemaligen Langläufer als erfolgreichsten Athleten an Olympischen Winterspielen ab.

Starke Leistung von «Oldie» Björndalen

Björndalen selbst hatte massgeblichen Anteil am Erfolg der Norweger. Bei Halbzeit und den beiden Läufen von Tora Berger und Tiril Eckhoff lag Norwegen noch gleichauf mit Tschechien, ehe Björndalen mit zwei fehlerfreien Schiessen und einer starken Leistung in der Loipe für die entscheidende Differenz sorgte. Der «Oldie» im Team der Norweger, der 1998 in Nagano seinen ersten Olympiasieg gefeiert hatte, baute den Vorsprung auf die Verfolger Tschechien und Italien auf komfortable 45 Sekunden aus.

Emil Hegle Svendsen, der Sieger am Dienstag im Massenstartrennen, lief den Erfolg für Norwegen ohne Probleme nach Hause. Nach drei WM-Titeln in Serie stand Norwegen damit auch bei der Olympia-Premiere des Wettbewerbs zuoberst auf dem Podest. Silber holte Tschechien, das sich bereits über die fünfte Biathlon-Medaille an diesen Spielen freuen konnte. Bronze ging an Italien.

Schweiz: Fehlschüsse und Sturz

Nicht mit den besten Teams mithalten konnte das Schweizer Quartett, das vor Beginn des Wettkampfs mit einem Diplom geliebäugelt hatte. Elisa Gasparin musste viermal nachladen, Selina Gasparin, die Silbermedaillengewinnerin im Einzel, stürzte in einer Abfahrt und übergab auf Platz 13. Benjamin Weger zeigte eine solide Leistung und stiess zwischenzeitlich auf Rang 10 vor, ehe Simon Hallenbarter, dem ein Schiessfehler unterlief, das Rennen auf Platz 13 beendete.

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