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Hand im Schnee – Sina Candrian verpasst Medaille um einen Hauch

Nach den Männern gehen auch die Frauen beim Slopestyle-Wettbewerb der Freestyle-Snowboarder leer aus. Sina Candrian verpasste das Podest allerdings denkbar knapp. Sie wurde mit 0,25 Punkten Rückstand Vierte.

Nach dem ersten Durchgang hatte Sina Candrian noch auf Rang 3 gelegen – allerdings war ihr wohl bewusst gewesen, dass sie sich steigern muss. Dies gelang der 25-jährigen Bündnerin, obschon sie mit starken Rückenschmerzen zu kämpfen hatte und in der Nacht zuvor kaum zu Schlaf gekommen war: Am letzten Kicker zeigte Candrian die Höchstschwierigkeit, eine 1080er-Drehung über die Frontside des Snowboards.

Sie griff bei der Landung allerdings in den Schnee, und obwohl sie den Sprung schliesslich problemlos stand, war dies das eine Fehlerchen zu viel. Und mit den 87,00 Punkten war sie zwar deutlich besser als noch an der WM des vergangenen Jahres in Stoneham, als sie Silber gewonnen hatte. Doch diesmal reichte es nicht zur Medaille. «Ich bin trotzdem glücklich», sagte Candrian. Zweieinhalb Monate lang hatte sie vor Olympia pausieren müssen.

Die beiden anderen Schweizerinnen stürzten

Gold ging an die Amerikanerin Jamie Anderson. Sie schlug die Finnin Enni Rukajarvi klar. Bronze errang die Britin Jenny Jones. Weltmeisterin Spencer O'Brien hingegen ging leer aus. In Stoneham der Konkurrenz noch klar überlegen, stürzte die Kanadierin in Krasnaja Poljana in beiden Läufen.

Enttäuschend verlief der Final auch für die beiden anderen Schweizerinnen. Elena Koenz und Isabel Derungs patzten jeweils in beiden Läufen. Als Achte errang Derungs immerhin ein Diplom.

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