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Curlerinnen scheitern mit dem letzten Stein

Die Schweizerinnen verloren den Halbfinal gegen Schweden unglücklich 5:7 und spielen um Bronze. Skip Mirjam Ott wurde zur tragischen Figur.

Skip Mirjam Ott: Konsternation nach der Niederlage.
Skip Mirjam Ott: Konsternation nach der Niederlage.
Keystone

Der letzte Stein musste die Entscheidung bringen, Skip Mirjam Ott hatte es in der Hand. Und sie patzte. Der Stein der Schweizer Teamleaderin geriet zu lang, statt eines Zweierhauses, das zum Sieg und zum Finaleinzug gereicht hätte, schrieben die Schwedinnen (Skip Margaretha Sigfridsson) einen Punkt und gewannen den Halbfinal 7:5. Damit spielen die Schweizerinnen wie schon in Vancouver vor vier Jahren um Bronze. Damals unterlagen sie China 6:12 und musste sich mit Platz 4 bescheiden.

Die Partie weitgehend dominiert

Die Curlerinnen des CC Davos dominierten die recht hochstehende Partie gegen die renommierten Widersacher weitgehend und hatten in der Schlussphase zahlreiche Chancen, sich entscheidende Vorteile zu verschaffen oder sogar zu gewinnen. Immer wieder jedoch gerieten wichtige Versuche zu wenig genau.

Jetzt gegen den Weltmeister

Janine Greiner, Carmen Küng, Carmen Schäfer und Mirjam Ott müssen nun die kurze Zeit bis zum Bronzespiel nutzen, um sich aufzufangen. Auch gegen die Britinnen – die ihr Halbfinal gegen die in der Vorrunde ungeschlagenen Kanadierinnen 4:6 verloren – wird die Aufgabe am Donnerstag (11.30 Uhr) nicht leicht. In der Vorrunde siegten die Schweizerinnen im direkten Duell mit dem Weltmeister, an der letzten EM in Stavanger (No) jedoch hatten die Schottinnen zweimal sehr deutlich gewonnen.

In der Olympia-Geschichte gewannen schon zweimal Schweizer Teams die Partien um Bronze: die Crew von Andreas Schwaller 2002 in Salt Lake City gegen Schweden und das Team von Markus Eggler und Ralph Stöckli 2010 in Vancouver ebenfalls gegen Schweden. Ott ihrerseits unterlag mit der gleichen Formation wie heute im Bronzespiel 2010 den Chinesinnen.

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