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«Gehe ich halt ins Gefängnis»Oberländer Wirtin sieht Illegalität als letzte Chance

In Telegram-Gruppen wird dazu aufgerufen, die Corona-Massnahmen zu brechen. Nun rüsten sich tatsächlich Beizer für die Wiedereröffnung. Eine von ihnen ist Daniela Liebi.

Daniela Liebi, Gastgeberin im Restaurant Rothorn in Schwanden, hat wegen des Beizen-Lockdown kein Geld mehr.  (Archivbild)
Daniela Liebi, Gastgeberin im Restaurant Rothorn in Schwanden, hat wegen des Beizen-Lockdown kein Geld mehr. (Archivbild)
Foto: zvg

Wenn sie nicht verzweifelt wäre, würde sie sich zurückhalten. Doch Daniela Liebi weiss keinen anderen Ausweg mehr. Sie ist Gastgeberin im Landgasthof Rothorn in Schwanden und arbeitet im Moment auf Hochtouren daran, ihr Restaurant wiederzueröffnen – trotz Beizen-Lockdown von höchster Stelle. Um das Coronavirus unter Kontrolle zu bekommen, müssen die Restaurants voraussichtlich noch bis Ende Februar geschlossen bleiben.

Bis fünf Jahre Gefängnis drohen der Beizerin im Extremfall. Doch Liebi beteuert, keine andere Wahl zu haben: «Wir müssen aufmachen, wir haben einfach kein Geld mehr.» Und die Bestrafung? «Dann gehe ich halt ins Gefängnis. Ich habe innert eines Jahres 300’000 Franken verloren, eine Busse spielt da auch keine Rolle mehr.»

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