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Gelöschte KontenNicht nur Twitter greift gegen Trump durch

Mit der Verbannung des US-Präsidenten vom Kurznachrichtendienst bahnt sich in der Techwelt eine Zensurwelle an.

Nicht mehr geduldet: Twitter-Konto von Donald Trump.
Nicht mehr geduldet: Twitter-Konto von Donald Trump.
Foto: Keystone

Angeblich ging der Präsident an die Decke, als er am Freitagabend von seinem Bann durch Twitter erfuhr. Der für die politische Diskussion zentrale Kurznachrichtendienst hatte unvermittelt das Konto @realdonaldtrump für immer aufgehoben und danach mehrere Versuche Trumps vereitelt, über neu geschaffene Kontos weiterhin Tweets zu verbreiten.

Dass Trump noch immer amtierender US-Präsident ist, hielt Twitter ebenso wenig von seinem eigenmächtigen Schritt ab wie die Tatsache, dass er auf der Plattform über 88 Millionen Follower verfügt. Twitter begründete den Bann damit, dass zwei neue Tweets von Trump «mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Wiederholung der kriminellen Akte, die am 6. Januar im US Capitol stattfanden, ermutigen werden».

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