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Wenn ein Job allein nicht ausreicht

Der Anteil von Menschen mit Mehrfachjobs wächst in der Schweiz seit Jahren stetig. Obwohl dies häufig mit zusätzlichen Anforderungen verbunden ist, sind die finanziellen Nachteile erheblich.

«Ein völlig neuer Blick auf eine Fragestellung kann sehr hilfreich sein»: Sarah Steinbacher. Bild: Reto Oeschger
«Ein völlig neuer Blick auf eine Fragestellung kann sehr hilfreich sein»: Sarah Steinbacher. Bild: Reto Oeschger

Seit über zehn Jahren, also etwa die Hälfte ihres bisherigen Berufslebens, ist Sarah Steinbacher bei zwei Arbeitgebern beschäftigt. Nach ihrer Zweitausbildung im grafischen Bereich hätte die frühere Primarlehrerin gerne Vollzeit gearbeitet. «Aber ich erhielt keine entsprechende Stelle», sagt Steinbacher. Deshalb sah sich die 39-jährige Frau gezwungen, mit ihrer Zweitstelle ein Zusatzeinkommen zu erzielen. Im Hauptberuf arbeitet sie mit einer 60-Prozent-Anstellung als wissenschaftliche Illustratorin an der Universität Zürich. Daneben ist sie im Stundenlohn als Lehrperson bei der Ecap, einem gemeinnützigen Erwachsenenbildungsinstitut, angestellt.

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