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Nationalhymne: Das Kreuz mit der letzten Zeile

Eine Seeländer Gemeinde veröffentlichte auf ihrer Einladung zur Bundesfeier eine falsche Version der Schweizer Hymne. Damit ist sie nicht allein.

Am Donnerstag ist es wieder Zeit, die Nationalhymne zu singen. (Symbolbild)
Am Donnerstag ist es wieder Zeit, die Nationalhymne zu singen. (Symbolbild)
Keystone/Steffen Schmidt

Hand aufs Herz: Kennen Sie den Text der Nationalhymne? Summen Sie nur die Melodie mit, wenn der Schweizerpsalm abgespielt wird? Oder bleiben Sie gleich ganz stumm? Und wie sieht es mit der zweiten und dritten Strophe aus? Am nächsten Donnerstag haben Sie wieder Zeit, die Nationalhymne zu üben. Sie gehört zu jeder Bundesfeier.

Um der Bevölkerung das Mitsingen zu erleichtern, drucken viele Gemeinden auf dem Einladungsflyer für die Feier gleich noch den Text des «Trittst im Morgenrot daher» ab. Eine, zwei, drei, manchmal sogar alle vier Strophen. Doch das mit dem Text ist so eine Sache. Vor allem die letzte Zeile der einzelnen Strophen.

«Gott im hehren Vaterland, Gott im hehren Vaterland!», steht Schwarz auf Gelb auf der Rückseite der Einladung einer Seeländer Gemeinde. Richtig müsste es aber heissen: «Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.» So ist es auf der Website der Schweizerischen Eidgenossenschaft nachzulesen.

Mit dieser leicht abgeänderten Version der Hymne ist die Seeländer Gemeinde nicht allein. Bei einer Suche im Internet tauchen zwei weitere Bundesfeier-Einladungen aus Berner Regionsgemeinden mit der nicht korrekten Textvariante auf. Fürs nächste Jahr deshalb einfach copy und paste ab www.admin.ch.

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