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Nach Babyfund: Mutter und Mann in U-Haft

Die Polizei versetzt die Mutter des ausgesetzten Säuglings sowie ein Mann aus ihrem nahen Umfeld in Untersuchungshaft. Nun werden ihre Rollen bei den Ereignissen untersucht.

Im Werkhof von Därstetten hat eine Mutter ihr Neugeborenes am Freitagabend ausgesetzt. Nun befindet sie sich zusammen mit einem Mann in Untersuchungshaft.
Im Werkhof von Därstetten hat eine Mutter ihr Neugeborenes am Freitagabend ausgesetzt. Nun befindet sie sich zusammen mit einem Mann in Untersuchungshaft.
Hans Urfer

Um allfälligen Absprachen und Beeinflussungen vorzubeugen, sind die Mutter des in Därstetten ausgesetzten Säuglings und ein Mann aus dem Umfeld der Frau in Untersuchungshaft genommen worden. Dies teilten am Donnerstag die regionale Staatsanwaltschaft Berner Oberland und die Berner Kantonspolizei mit.

Im Rahmen der angeordneten Verdunkelungsgefahr gelte es nun, die Rollen der beiden Personen bei den Ereignissen zu klären. Dass es sich bei der ermittelten Frau tatsächlich um die Mutter des Babys handelt, haben gemäss der Mitteilung «die Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern bestätigt».

«Zum Schutz aller Beteiligten», teilen die Untersuchungsbehörden weiter mit, «werden keine näheren Angaben zu einzelnen Personen gemacht. Für beide Personen gilt die Unschuldsvermutung.»

Der Gesundheitszustand des sich in Spitalpflege befindenden Säuglings ist nach wie vor unverändert. «Immerhin können wir sagen, dass keine Verschlimmerung eingetreten ist, jedoch sind gemäss den Fachkräften noch immer keine Prognosen betreffend Überlebenschancen möglich», sagte gestern Christoph Gnägi, Mediensprecher der Kantonspolizei.

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