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Giftiger Berner Boden

So sah er aus, der Abfallnotstand: Abfall offen auf der Wiese oder verborgen in einem Täli. Einfach so. Was war damals los in den 80er-Jahren? Die Fotos zeigen schlicht, wie das aussah, und das lässt einen nicht kalt.

Am 4. Februar 1987 wühlt sich «ein Kompaktor» durch den meterhohen Abfall im Gummersloch. Er verdichtet den Müll, damit noch mehr davon Platz hat. Foto: Peter de Jong; alle Bilder Staatsarchiv des Kantons Bern PBA BZ D 1565_02-11
Am 4. Februar 1987 wühlt sich «ein Kompaktor» durch den meterhohen Abfall im Gummersloch. Er verdichtet den Müll, damit noch mehr davon Platz hat. Foto: Peter de Jong; alle Bilder Staatsarchiv des Kantons Bern PBA BZ D 1565_02-11

Regelmässig zeigen wir Fotos aus dem BZ-Archiv. Heute halten wir uns die Nase zu, denn wir sehen offene Abfalldeponien, wie es sie in den 80er-Jahren häufig gab. Die Menge Hauskehricht pro Kopf stieg in der Schweiz innert 25 Jahren von 150 auf über 400 Kilogramm im Jahr 1985 an, und er war giftig.

Batterien, Reinigungsmittel, Elektro, alles landete im Müll und der Müll meistens auf Deponien. Dazu kam der Müll der Unternehmungen. Verwaltungen waren überfordert. Man sprach von «Abfallnotstand».

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