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Der Poker um den Campus Burgdorf

Um den Investitionsfonds durchzubringen, stellt die Berner Regierung das regionalpolitisch wohl brisanteste Bauprojekt des Kantons infrage: den Bildungscampus Burgdorf. Doch der «Erpressungsversuch» könnte zum Bumerang werden.

Sandra Rutschi
Auf dem Gsteig-Areal in Burgdorf soll der neue Bildungscampus entstehen.
Auf dem Gsteig-Areal in Burgdorf soll der neue Bildungscampus entstehen.
Marcel Bieri

Für die einen ist es eine leere Drohung ohne Fingerspitzengefühl. Für die anderen ein taktisch richtiger und ehrlicher Schachzug. Die Rede ist von den beiden Bildungscampussen in Bern und Burgdorf, mit denen die Regierung ihren umstrittenen Investitionsfonds doch noch ins Trockene bringen will.

Mit diesem Fonds möchte der Regierungsrat die über 300 Bauprojekte mitfinanzieren, die im Kanton Bern bis 2028 anstehen (siehe Kasten unten). Dazu gehören Bauten für den Medizinalstandort Bern, die Sanierung der maroden Gymnasien, Strassenbauprojekte im Emmental und Oberaargau – und eben der Fachhochschul-Campus in Bern und der Bildungscampus in Burgdorf.

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