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Das sind die skurrilsten Blaulichteinsätze des letzten Jahres

Ob wegen eines Feuers, eines Einbruchs oder eines seltsamen Fundes: Jedes Jahr halten zahlreiche Anrufe die Berufsfeuerwehr Bern und die Kantonspolizei auf Trab. Eine Zusammenfassung der besten Geschichten.

Anfang Jahr meldet sich ein Lebensmittelgrossverteiler bei der Feuerwehr: Mitarbeitende haben auf Ananasfrüchten ein weisses Pulver festgestellt. Die Lieferung kommt aus Costa Rica. Die Chemiewehrspezialisten und der Chemiefachberater werden alarmiert und rücken aus, zwei Feuerwehrmänner ziehen Schutzanzüge an und bringen die Kisten mit den Früchten ins Freie. Bald sind auch die Spezialisten der Kapo vor Ort, und auch der Kontakt mit dem kantonalen Labor in Spiez ist schon hergestellt. Die Feuerwehrmänner nehmen eine Probe der unbekannten Substanz – und stellen fest, dass diese auf Hefebasis reagiert. Es ist ein einfacher Pilz, der die Ananas befallen hat.

Eine Möwe verfängt sich an der Mittelstrasse in einem Balkongeländer. Den Feuerwehrmännern gelingt es, das erschöpfte, aber nicht verletzte Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien. Sie bringen den Vogel zum nahe gelegenen Glasbrunnen. Doch die Möwe will vorerst gar nicht wegfliegen und beisst ihren Retter stattdessen kräftig in den – zum Glück durch einen Handschuh geschützten – Daumen. Nicht sehr dankbar.

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