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Auch Wawrinka verpasst die Olympischen Spiele

Die Schweizer Delegation an den Olympischen Spielen in Rio wird immer kleiner. Nach Roger Federer und Belinda Bencic sagte am Dienstag auch Stan Wawrinka seine Teilnahme ab.

Gibt Olympia eine Absage: Stan Wawrinka im Halbfinal gegen den Japaner Kei Nishikori in Toronto. (30. Juli 2016)
Gibt Olympia eine Absage: Stan Wawrinka im Halbfinal gegen den Japaner Kei Nishikori in Toronto. (30. Juli 2016)
Frank Gunn/The Canadian Press, AFP
Ärzte stellten eine Überbeanspruchung fest und rieten zu einer Pause von noch unbestimmter Länge. (30. Juli 2016)
Ärzte stellten eine Überbeanspruchung fest und rieten zu einer Pause von noch unbestimmter Länge. (30. Juli 2016)
EPA/Warren Toda
«Ich bin sehr traurig», schrieb die Weltnummer 4 in einer Mitteilung. «Ich freute mich sehr auf meine dritten Olympischen Spiele.» (Archivbild)
«Ich bin sehr traurig», schrieb die Weltnummer 4 in einer Mitteilung. «Ich freute mich sehr auf meine dritten Olympischen Spiele.» (Archivbild)
Gaetan Bally, Keystone
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Der 31-jährige Waadtländer, die Nummer 4 der Welt, erklärte, er leide unter Rückenproblemen, die während des Turniers in Toronto schlimmer geworden seien. Wawrinka reiste nach seiner Halbfinal-Niederlage gegen Kei Nishikori in die Schweiz zurück und liess sich untersuchen. Bei einem MRI-Scan stellten die Ärzte lokale Überbeanspruchungen fest und rieten zu einer Pause von noch unbestimmter Länge.

«Ich bin sehr traurig», schreibt der Lausanner in einer Medienmitteilung. «Ich freute mich sehr auf meine dritten Olympischen Spiele.» 2008 hatte er in Peking an der Seite Federers Gold im Doppel gewonnen.

Rumpfteam in Rio

Daneben setzte es für den Schweizer bei Olympia aber auch Enttäuschungen ab. Im Einzel scheiterte er 2008 in der 2. Runde (gegen Jürgen Melzer) und 2012 gleich zum Auftakt (gegen Andy Murray). Vor vier Jahren verloren Federer/Wawrinka als Titelverteidiger auch im Doppel bereits in der 2. Runde.

Die Schweiz, die ursprünglich das maximale Kontingent von sechs Spielerinnen und Spielern ausschöpfen wollte und auf mehrere Medaillen hoffte, ist nun nur noch mit einem Rumpfteam in Rio präsent. Bei den Männern ist die vermeintliche Grossmacht gar nicht mehr am Start, bei den Frauen mit Timea Bacsinszky (Einzel und Doppel) und Martina Hingis (Doppel).

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