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Polizeieinsatz in LangenthalNach einer Stunde zog die Polizei den Stecker

Zahlreiche Personen, darunter auch kostümierte, fanden sich am Samstag in der Marktgasse ein. Genug, damit die Polizei die Lichtprojektion ans Choufhüsi stoppte.

Vier Abende lang hätten die Namen der Fasnachtscliquen ans Choufhüsi projiziert werden sollen. Weil zu viele Menschen kamen, wurde das Spektakel schon am Samstag wieder beendet.
Vier Abende lang hätten die Namen der Fasnachtscliquen ans Choufhüsi projiziert werden sollen. Weil zu viele Menschen kamen, wurde das Spektakel schon am Samstag wieder beendet.
Foto: PD

Bei vielen Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern stösst die Aktion auf Unverständnis: Kaum eine Stunde wurden am Samstagabend die Namen der 58 Langenthaler Fasnachtscliquen an die Choufhüsi-Fassade projiziert. Da wurde es in der Marktgasse auch schon wieder dunkel. Dabei hätte die Projektion doch eigentlich bis zum Ende der fünften Jahreszeit am Dienstag jeden Abend vier Stunden lang laufen sollen.

Es hätten sich «zahlreiche» Personen in der Marktgasse versammelt, heisst es bei der Medienstelle der Kantonspolizei auf Anfrage. Dabei seien die vorgeschriebenen Abstände teilweise nicht eingehalten worden. Die Polizei habe deshalb den zuständigen städtischen Behörden nahegelegt, die Lichtprojektion zu beenden. Und sie habe zusätzliche Patrouillen beigezogen und mit den Anwesenden das Gespräch gesucht, sagt Polizeisprecherin Ramona Mock. «Mit dem Ziel, eine Menschenansammlung zu vermeiden.» Die meisten der Anwesenden hätten die Marktgasse daraufhin wieder verlassen.

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