Zum Hauptinhalt springen

Zu Besuch bei SchriftstellersMutter, Vater, Kind: Alle schreiben

Die 12-jährige Tochter der Berner Autoren Gerhard Meister und Stefanie Grob hat ein Buch geschrieben. Ist das Zufall oder stecken die Eltern dahinter?

Laut und sprachverliebt: Die Familie Meister und Grob. In der Mitte die junge Autorin Hannah-Lynn Grob, oben ihre jüngere Schwester Selma. Bruder Anton war beim Fototermin abwesend.
Laut und sprachverliebt: Die Familie Meister und Grob. In der Mitte die junge Autorin Hannah-Lynn Grob, oben ihre jüngere Schwester Selma. Bruder Anton war beim Fototermin abwesend.
Urs Jaudas

In der dritten Klasse hatte Hannah-Lynn Grob nichts mehr zu lesen. Alle Bücher der Schulbibliothek, die sie interessierten, hatte sie durchgewälzt. «Es waren Hunderte», sagt Mutter Stefanie Grob. Darum fing Hannah-Lynn an, selber ein Buch zu schreiben. Sie blieb ausdauernd dran, über den Zeitraum von zwei Jahren arbeitete sie an ihrem Werk. Schulfreunde konnten ihr Dinge sagen, die sie einbauen sollte: zum Beispiel eine heilige Kuh, zwei kleine Löwen oder einen Spaghettibaum. Die Autorin verwebte alles kunstvoll zu einer Geschichte. Sie wurde 70 Seiten langund erschien vor kurzem gebunden in einer Auflage von 1000 Stück. «Über den Sternen» nennt sich das Buch, auch die Illustrationen hat Hannah-Lynn gezeichnet. Es ist die abenteuerliche Reise einer Sternenkatze mit ihrem Sternenpferd durch ferne Galaxien auf der Suche nach einem Stern zum Mit-nach-Hause-Nehmen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.