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Innovative EishockeyanerMit PET das Coronavirus bekämpfen

Die ZSC-Spieler sassen am Freitag in Plastikboxen auf der Spielerbank, um das Covid-19-Ansteckungsrisiko zu mindern. Hat dieses Modell Zukunft?

Getrennt durch PET-Boxen: Die ZSC-Cracks testen eine neue Art der Viruseindämmung.
Getrennt durch PET-Boxen: Die ZSC-Cracks testen eine neue Art der Viruseindämmung.
Foto: Ennio Leanza/Keystone

Das entscheidende Detail erkannte man am Freitagabend im Hallenstadion beim Spiel ZSC Lions gegen SC Bern erst beim zweiten Hinschauen: Derweil sich ihre sechs Kollegen auf dem Eis abmühten, sassen die restlichen Zürcher wie gewohnt auf der Bank oder standen an der Bande, bereit für den nächsten Einsatz. Was neu war: Getrennt waren die Sitzenden durch transparente Plastikwände, womit das Übertragungsrisiko minimiert werden soll. Ein Pilotversuch, initiiert von ZSC-Teamarzt Gery Büsser.

Derweil die Covid-19-Fallzahlen rapide steigen, bereits zwei National-League-Teams (Fribourg, Lugano) in Quarantäne sind und erste Spiele verschoben werden mussten, kämpft das Schweizer Eishockey um die Fortsetzung seiner Meisterschaft. Büsser befasste sich schon vor längerem mit der Frage, wie das Ansteckungsrisiko unter den Spielern verringert werden könne. Und sind die Kontakte auf dem Eis meist nur flüchtig, so sitzen Teamkollegen auf der Bank länger nebeneinander. Die PET-Boxen sollen da Abhilfe schaffen.

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