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Mit dem Wischmopp zum Erfolg

Film «Joy» ist nur äusserlich die starbesetzte Filmbiografie der Miracle-Mop-Erfinderin Joy Mangano – unter der Oberfläche verhandelt der Filmemacher David O. Russell («American Hustle») seine eigenen Nöte und Sorgen.

Georges Wyrsch
Gekommen, um zu bleiben: Nach seiner Trennung zieht Vater Rudy (Robert De Niro) bei Joy (Jennifer Lawrence) ein.
Gekommen, um zu bleiben: Nach seiner Trennung zieht Vater Rudy (Robert De Niro) bei Joy (Jennifer Lawrence) ein.
Courtesy Twentieth Century Fox/zvg

Die Biografie einer US-Teleshop-Verkäuferin, die in den Neunzigern ihre Karriere auf einem selbst erfundenen Wischmopp aufbaute? Klingt nicht gerade nach einem Filmstoff, mit dem sich Oscars an Land ziehen ­lassen.Auf dem Papier liest sich das Projekt wie eine banale Abbildung des amerikanischen Traums: Tatsächlich war Joy Mangano zuerst Kellnerin, Hausfrau und Mutter, bevor sie sich mit ihrem eigenhändig konzipierten Haushaltsgerät und ihrem Verkaufssinn als Geschäftsfrau und Firmeninhaberin durchsetzte.

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