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Privates von der Prominenz Madonna und Johnny Depp, entblösst

Sie postet halbnackte Fotos aus dem Badezimmer, er prozessiert gerade gegen ein britisches Revolverblatt, das ihn einen «Frauenschläger» nannte.

Ehrlich jetzt: Hätten Sie sie erkannt?
Ehrlich jetzt: Hätten Sie sie erkannt?
Foto: Instagram

Selbst wenn man den chirurgischen Optimierungsmassnahmen gänzlich entspannt gegenübersteht, muss man doch sagen: Das mit den Fillern ist hier eindeutig aus dem Ruder gelaufen. Die Haut spannt über den akzentuierten Wangenknochen. Falten sind nirgends in Sicht, nicht einmal ein einziges Fältchen lässt sich ausmachen.

Und dann die Lippen! Die sehen eindeutig anders aus als früher. Irgendwie so schmollmundig, und Madonna war nun weiss Gott nie schmollmundig, für diese Art von Sex-Appeal war sie immer zu kantig. Oder wie ihr Ex-Mann Guy Ritchie sie einst so uncharmant wie unvergesslich beschrieb: zu knorpelig.

Mit 62 ein Körper wie eine 32-Jährige

Aber was man da letzte Woche präsentiert bekam auf dem Instagram-Account von Madonna – direkt aus dem Marmor-Badezimmer der Queen of Pop – ist ja auch nicht das Original, sondern eine ziemlich modifizierte Version davon. Was wenig mit dem Filter zu tun hatte, der auf das Bild drübergelegt worden war.

Madonna sieht einfach nicht mehr aus wie Madonna. Sie wird nächsten Monat 62. 62! Und hat, das muss man wirklich neidlos eingestehen, den Körper einer, sagen wir, 32-Jährigen. Locker. Drum steht sie auch so da mit nichts als einem Hut und einem schwarzen Pantie bekleidet und stützt sich lässig auf eine Krücke und zeigt beiläufig sehr definierte Arme und einen thigh gap – den sichtbaren Abstand zwischen den Oberschenkeln –, für den viele Frauen töten würden, da muss man jetzt einfach mal ehrlich sein.

Ihr Körper ist eine Leistung, ihr Gesicht nicht

Auch die Body-Positivity-Bewegung kann wenig dagegen ausrichten, dass das Gefühl, wenn Oberschenkel NICHT aneinander reiben, einfach sehr viel angenehmer ist als umgekehrt. Von der Optik gar nicht zur reden.

Aber darum geht es ja gar nicht, Madonna durfte ihren Körper immer herzeigen, weil er das Resultat harter, brutaler Arbeit und unfassbarer Disziplin war. Dafür respektierte man sie, dafür zollte man ihr Respekt, es war eine Leistung. Bis heute.

Ihr Gesicht ist es nicht. Dem verzweifelten, für alle sichtbaren Versuch, das Alter aufzuhalten, wohnt eine Tragik bei, die so gar nicht zu dieser stolzen, unbeugsamen Frau passt – es überkommt einen Mitleid. Und das ist wohl das Letzte, was sich Maria Luisa Ciccone in ihrem Leben je gewünscht hat.

Johnny Depp schreibt Botschaften mit blutendem Finger

Abgewirtschaftet hat auch Johnny Depp, ebenfalls einst das Synonym für Coolness. Der 57-Jährige prozessiert gerade in London gegen das britische Revolverblatt «The Sun», das ihn einen «wive beater» nannte, weil er seine Ex-Frau Amber Heard geschlagen haben soll.

Im derzeit laufenden Prozess kommen allerhand Details des deppschen Alltags ans Licht, und der scheint nicht sehr glamourös. Abgesehen davon, dass der 57-Jährige ein Drogen-Döschen mit Piratenmotiv und seinen Initialen besitzt, was recht chic ist. Ansonsten schrieb er seiner Ex-Frau Botschaften mit blutendem Finger (weil er eine Whiskey-Flasche abfing, die sie nach ihm geworfen hatte), würgte sie (»versehentlich», wie er sagt), konsumierte wirklich erstaunliche Mengen Drogen und schläft dann regelmässig im Embryostellung in der Zimmerecke ein. Oh, Johnny!