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Probefahrt Aston Martin DBXLuxus trifft Landluft

Wo die Konkurrenz aus England, Italien und Deutschland wahlweise auf Protz oder Provokation und im schlimmsten Fall auf beides setzt, hält sich Aston Martin mit dem DBX vornehm zurück.

632 Liter Kofferraum im DBX

550 PS und 9 Gänge von AMG

Innen geht es gediegen zu, doch modernes Infotainment fehlt.
Auch Erwachsene können im Fond bequem sitzen.
Ein Aston Martin mit grossem Kofferraum – 632 Liter können verstaut werden.
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1 Kommentar
    Jürgen Baumann

    Ich darf mal ein paar Details zitieren, um mir am Ende Gedanken, um das Zielpublikum zu machen: "240’000 Franken, stolze 5,04 Meter, 550 PS und 9 Gänge von AMG, gut 2,2 Tonnen, mal flüsterleise und mal brüllend laut, in 4,5 Sekunden auf Tempo 100, bis 291 km/h". Wow.

    Ich würde mal annehmen, das Zielpublikum sind Leute mit Geldproblemen (wie werde ich es wieder los) und mit starker Zuneigung zu ihren Kindern - sie werden ganz sicher durch diese unsicheren Zeiten zur Schule gefahren und dort ist dann Papa in seinem Hausmännerpanzer froh, dass die Kids was Richtiges lernen. Nicht so einen Blödsinn wie Klimawandel und Umweltschutz. Das ist was für kleine schwedische Mädchen.

    Ach ja, da wäre noch ein Detail, das wohl übersehen wurde: 14,3 l Super Plus/100 km, 269 g CO₂/km. Zumindest auf dem Papier. Auf dem steilen Zürichberg kann das dann schon mal mehr werden auf der Rampe nach oben.

    Lassen wir das Möbel mal 100'000 km fahren, dann hat er nette 14'300 Liter Super Plus verfahren. Dafür muss so ein armer Ölscheich lange pumpen. Der ist doch froh, wenn er etwas Umsatz machen kann. Das wären dann so 10.725 Tonnen Sprit, die in einem Tanklaster antransportiert werden dürfen. Aber die fahren ja sowieso jeden Tag. Und das dann diese 10.7 Tonnen in 25.4 CO2 umgewandelt werden, damit kann man zwar Grüne erschrecken, aber doch nicht den Mann von Welt.

    Insofern Aston Martin: Gut gemacht. Die Zielgruppe des solventen und robusten SUV Fahrers wurde voll getroffen.