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Sport kompaktMamié schwimmt neuen Schweizer Rekord

Weltmeister Trump scheitert - O'Sullivan im Halbfinale +++ Siege für Teichmann und Küng +++ Basketball-Profi bricht zusammen und stirbt, hatte zuvor Corona +++ Bayern beschäftigt sich mit Rassismus-Vorwürfen +++ Schottische Regierung droht mit Liga-Stopp +++

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Schwimmen: Mamié verbessert eigenen Rekord

Erster Wettkampf nach der Corona-Pause, erstes Glanzresultat: Die 22-jährige Zürcherin Lisa Mamié schwamm an ihrem ersten offiziellen Meeting nach Monaten der Ungewissheit Schweizer Rekord über 100 Meter Brust. Mamié unterbot am «Sette Colli» in Rom ihre eigene Bestmarke von 1:07,11 Minuten um satte 51 Hundertstelsekunden. Mit 1:06,60 gewann sie das Rennen am prestigereichen Wettkampf, so bezwang sie auch die WM-Dritte von 2019, die Italienerin Martina Carraro. Mamié, die für die Limmat Sharks startet, regelmässig aber in Turin trainiert und bereits für die Olympischen Spiele qualifiziert ist, führt mit dieser Zeit das europäische Jahresranking an. (mos)

Lisa Mamié ist nach der Coronapause in Topform. (Bild: Patrick B. Krämer)

Snooker: Trump raus - O'Sullivan im Halbfinal

Snooker-Weltmeister Judd Trump ist bei der WM in Sheffield schon im Viertelfinal gescheitert. Dagegen ist Superstar Ronnie O'Sullivan in die Vorschlussrunde eingezogen. Der fünfmalige Weltmeister aus England setzte sich am Dienstagabend in Sheffield gegen den Waliser Mark Williams mit 13:10 durch. Am Montag hatte der 44-jährige O'Sullivan die erste Session gegen den ein Jahr älteren Williams aufgrund vieler leichter Fehler mit 2:6 verloren. Im Halbfinal trifft er auf seinen Landsmann Mark Selby.

Vor O'Sullivans Sieg war Kyren Wilson eine Überraschung gegen Vorjahresweltmeister Trump gelungen. Der 28-Jährige bezwang den Titelverteidiger mit 13:9. Am Montag hatte Wilson zwei Sessions jeweils mit 5:3 gegen den 30-jährigen Trump gewonnen. Nach der 10:6-Führung genügten Wilson am Dienstag drei Frames zum Sieg. Damit hat auch Trump ein Weltmeister-Gesetz nicht beenden können: Noch nie konnte ein Snooker-Weltmeister seinen ersten Titel auf Anhieb im Folgejahr verteidigen. (dpa)

Tennis: Siege für Teichmann und Küng

Jil Teichmann (WTA 63) hat ihr Startspiel beim WTA-Turnier im amerikanischen Lexington gewonnen. Die 23-jährige Bielerin schlug die Russin Anna Kalinskaja (WTA 114) 6:2, 7:5. Beim WTA-Turnier in Prag startete Leonie Küng (WTA 157) ebenfalls erfolgreich. Die 19-jährige Schafhauserin gewann in der 1. Runde gegen die gebürtige Moldawierin Aliona Bolsova (WTA 102) 6:4, 6:3. (heg)

Basketball: Profi bricht während Training zusammen und stirbt

Der nigerianische Basketball-Profi Michael Ojo ist während einer Trainingseinheit in Belgrad gestorben. Er hatte sich offenbar zuvor mit dem Coronavirus infiziert, berichten lokale Medien.

Der 27-Jährige wollte sich bei seinem ehemaligen Verein Roter Stern fit halten, nachdem sein Vertrag nicht verlängert worden war. Doch am vergangenen Freitag brach Ojo bei einer Trainingseinheit im Stadion Partizana, in der serbischen Hauptstadt Belgrad, plötzlich zusammen. Obwohl er umgehend ins Spital gebracht wurde, verstarb er wenig später. Todesursache soll ein Herzinfarkt gewesen sein.

«Er war 27 Jahre alt. Grossartiges Mitglied unseres Clubs, Meister, super Mannschaftskamerad, toller Mann», schreibt der Verein auf Twitter.

Gemäss lokalen Medien soll sich Ojo zuvor mit dem Coronavirus infiziert haben. Allerdings hatte er von der Infektion bereits erholt und Antikörper gegen das Virus gebildet. Aus diesem Grund hatte er auch wieder mit dem Training begonnen, obwohl im Ärzte davon abgeraten hatten. (erh)

Fussball: Bayern beschäftigt sich mit Rassismus-Vorwürfen

Der FC Bayern München beschäftigt sich in einer internen Untersuchung mit Rassismus-Vorwürfen gegen einen Mitarbeiter im Nachwuchsleistungszentrum des deutschen Fussball-Rekordmeisters. Das bestätigte der Verein der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

Es geht dabei um angebliche Chat-Inhalte in einer WhatsApp-Gruppe innerhalb der Jugendabteilung, die in der vergangenen Woche über einen Twitter-Account mit dem Namen des Mitarbeiters öffentlich gemacht wurden. Den Account bezeichnete der Club auf WDR-Anfrage als «Fake-Account». Der Verein prüft den Wahrheitsgehalt der Nachrichten, wie zu erfahren war.

Das Magazin Sport Inside des WDR berichtete am Dienstag über den Rassismusverdacht auf dem Bayern Campus. Demnach würden schwere Vorwürfe gegen einen Vereinsmitarbeiter erhoben, der schon lange unter anderem als Trainer in der Jugendabteilung aktiv ist. In Diskussionen um die Verpflichtung von Spielern soll der Mitarbeiter rassistische Ausdrücke verwendet haben. (dpa)

Fussball: Spielverbot für Celtic und Aberdeen – Regierung droht mit Liga-Stopp

Die schottischen Fussballvereine Celtic Glasgow und FC Aberdeen dürfen ihre für diese Woche geplanten Ligaspiele wegen Verstössen gegen die Corona-Regeln nicht bestreiten. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon drohte ausserdem mit einem Stopp des gesamten schottischen Liga-Betriebs. «Betrachten Sie dies als Gelbe Karte, nächstes Mal gibt es die Rote Karte», sagte Sturgeon am Dienstag. Die neue Saison der Scottish Premiership läuft seit dem 1. August ohne Publikum und unter strengen Sicherheitsvorschriften.

Zuletzt hatte Celtics-Profi Boli Bolingoli für einen Eklat gesorgt. Der Belgier war laut britischen Medien heimlich nach Spanien gereist. Danach hatte er sich nicht wie vorgeschrieben in Isolation begeben und war am Sonntag beim 1:1 in Kilmarnock zum Einsatz gekommen. Celtic Glasgow erfuhr erst im Nachhinein vom Spanien-Trip seines Spielers. Der Club kündigte eine Untersuchung an und drohte dem 25-Jährigen mit Konsequenzen. Bolingoli entschuldigte sich am Montag öffentlich für seinen «riesigen Fehler». (dpa)

Fussball: Atlético abgereist

Mit einem Tag Verspätung ist RB Leipzigs Viertelfinalgegner Atlético Madrid am Dienstag zum Finalturnier der Champions League nach Portugal geflogen. Eigentlich wollten Spieler und Betreuer schon am Montag ins Trainingslager auf dem Benfica-Campus in Seixal reisen, aber positive Corona-Tests bei Stürmer Angel Correa und Abwehrspieler Sime Vrsaljko brachten den Zeitplan kurz vor der Partie am Donnerstag durcheinander.

Während die Sachsen ihre Vorbereitung auf die Partie im Éstadio José Alavalade von Lissabon fortsetzen konnten, steckte der spanische Spitzenclub erstmal in Madrid fest. Erst am Montagnachmittag kam die Entwarnung: Eine notwendige zweite Testreihe erbrachte bei Spielern und Betreuern keine weiteren Corona-Fälle. (dpa)

Fussball: GC trennt sich von Captain Salatic

Trotz Vertrag bis Sommer 2021 beendet der Grasshopper Club die Zusammenarbeit mit Mittelfeldspieler Veroljub Salatic. Dies verkündete der Zürcher Club am Dienstagnachmittag in einer Medienmitteilung. Grund für die Trennung vom 34-Jährigen sei die «Neuausrichtung und Verjüngung des Kaders».

Salatic spielte über elf Jahren bei GC und absolvierte dabei beinahe 400 Partien für den Club, den er lange Zeit und bis zuletzt als Captain anführte. 2013 feierte er mit den Grasshoppers den Gewinn des Schweizer Cups. (tmü)

Fussball: YB holt Maceiras

Die Young Boys haben vom FC Sion Quentin Maceiras verpflichtet. Der 24-jährige Defensivspieler erhielt einen Vierjahresvertrag. Maceiras bestritt für die Walliser in den letzten vier Jahren knapp 100 Ernstkämpfe und kann auf der Position von Jordan Lotomba, der zu Nizza in die Ligue 1 wechselte, eingesetzt werden. Zudem stattete YB die eigenen Junioren Nico Maier und Pascal Schüpbach, beide 20 Jahre alt, mit Profiverträgen aus. Maier ist Offensivspieler, Schüpbach Aussenverteidiger. (heg)

Rad: Walliser Tour-de-Suisse-Happening 2022

Die Tour de Suisse ist 2022 im Wallis zu Gast. Der Schlussanstieg einer Etappe führt auf die Moosalp oberhalb Visp. Vom Ort im Rhonetal wird am nächsten Tag zu einer weiteren Etappe gestartet. Der Oberwalliser Radprofi Kilian Frankiny von der französischen Groupama-FDJ-Equipe wird Botschafter für die beiden Tour-de-Suisse-Etappenorte. (heg)

Fussball: Die Schweizer Liga ist mit dem VAR zufrieden

Nach einer Saison und insgesamt 182 Spielen zog die Swiss Football League (SFL) ein erstes positives Fazit zum Video Assistant Referee (VAR). Die Schiedsrichter-Hilfe habe sich in der Schweiz bewährt, in der Mitteilung der Liga heisst es: «Nach einer aussergewöhnlichen und herausfordernden Spielzeit kann ein sehr positives Fazit gezogen werden.»

Die Liga-Verantwortlichen schreiben von 36 klaren Fehlentscheiden, die durch den VAR hatten verhindert werden können. Dani Wermelinger, Leiter Ressort Spitzenschiedsrichter beim SFV, schliesst daraus: «Damit lässt sich eindeutig belegen, dass der Fussball in der Schweiz durch die Arbeit des VAR gerechter und fairer geworden ist.»

In der gesamten Saison wurden 1064 Szenen durch den VAR nachgeprüft, also sechs pro Partie im Schnitt. Dabei sei es in 36 Spieltagen nur einmal zu technischen Problemen gekommen, in der 30. Runde in Thun. (tmü)

Die Schiedsrichter-Hilfe VAR hat sich offensichtlich bewährt. (Bild: AP)

Fussball: Schottische Regierung droht mit Saison-Unterbruch

Die schottische Regierung hat mit einem vorläufigen Stopp des Fussball-Betriebs gedroht, nachdem es in der Liga zu mehreren Verstössen gegen die Corona-Regeln gekommen ist. Sollte die öffentliche Gesundheit durch Vorfälle im Fussball gefährdet werden, habe man «keine andere Wahl, als zu prüfen, ob wir eine Pause im schottischen Fussball benötigen», teilte die Regierung mit. Die neue Saison der Scottish Premiership läuft seit dem 1. August ohne Publikum und mit strengen Sicherheitsvorschriften.

Zuletzt sorgte der Celtic-Profi Boli Bolingoli für einen Eklat. Der Belgier war laut britischen Medien heimlich nach Spanien gereist. Danach hatte er sich nicht wie vorgeschrieben in Isolation begeben und war am Sonntag beim 1:1 in Kilmarnock zum Einsatz gekommen. Celtic Glasgow erfuhr erst im Nachhinein vom Spanien-Trip seines Spielers. Der Club kündigte eine Untersuchung an und drohte dem 25-Jährigen mit Konsequenzen. Bolingoli entschuldigte sich am Montag öffentlich für seinen «riesigen Fehler».

Vorher war schon Bolingolis Mannschaftskollege Leigh Griffiths von Celtic verwarnt worden, weil er bei einer Party für seine Freundin gegen die Abstandsregeln verstossen haben soll. Obendrein war in der vergangenen Woche in der Scottish Premiership ein Spiel zwischen dem FC Aberdeen und dem FC St. Johnstone verschoben worden, weil zwei Aberdeen-Profis positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Sechs weitere Spieler mussten sich für zehn Tage in Quarantäne begeben, weil sie zuvor gemeinsam mit den beiden eine Bar besucht und den Sicherheitsabstand vernachlässigt hatten. (dpa)

Der Übeltäter: Celtic-Spieler Boli Bolingoli reiste heimlich nach Spanien. (Bild: Keystone)

Formel 1: Rennen in Hanoi fraglich

Die Formel 1 wird wegen der Coronavirus-Krise möglicherweise auf den Grossen Preis von Vietnam verzichten. Das ursprünglich für April angesetzte Rennen sollte eigentlich im November nachgeholt werden. Nach einem Anstieg der Coronavirus-Fälle im Küstenresort Da Nang gibt es laut dem britischen Sender BBC nun aber Zweifel an einem Rennen auf dem Street Circuit der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi.

Ganz vom Tisch sei ein Grosser Preis von Vietnam zwar noch nicht, man denke in der Formel 1 nun über weitere Rennen in Europa nach, meldete BBC unter Berufung auf Insider. Kandidaten sind demnach der Circuito de Jerez im spanischen Jerez de la Frontera und der Istanbul Park Circuit in der Türkei. In Istanbul fand von 2005 bis 2011 ein Grosser Preis statt. Jerez war 1997 das letzte Mal Austragungsort eines Rennens, wird aber häufig als Teststrecke genutzt.

Noch steht der komplette Kalender für die Formel-1-Saison nicht fest. Ziel ist es, mindestens 16 Rennen zu gewährleisten, um die vollen TV-Gelder zu kassieren. Bisher stehen 13 Rennen fest. Das bislang letzte, das bestätigt wurde, findet im italienischen Imola statt. (dpa)

Noch steht der gesamt Formel-1-Rennkalender noch nicht fest, mindestens 16 Rennen sollen sicher stattfinden. (Bild: Getty)

Fussball: Tritt Lichtsteiner zurück?

Der Schweizerische Fussball-Verband hat für Mittwoch (13.30 Uhr) eine Medienkonferenz angekündigt. Dabei wird Nationalmannschafts-Captain Stephan Lichtsteiner vor Ort sein. Für den Termin kann es nur einen Grund geben: Dass Lichtsteiner seinen Rücktritt bekannt gibt.

Der 36-Jährige hat 108 Länderspiele absolviert - nur Alain Geiger (112) und Heinz Hermann (118) kommen auf mehr Einsätze. Nach der WM 2018 wurde der Rechtsverteidiger von Trainer Vladimir Petkovic nicht mehr aufgeboten - bis er für die EM-Qualifikationsspielen gegen Dänemark und Irland im Oktober berücksichtigt wurde und zur Startaufstellung gehörte. Zuletzt spielte er für Augsburg in der Bundesliga, seit 1. Juli ist er vereinslos. (va)

Stephan Lichtsteiner tritt am Mittwoch vor die Medien.
Stephan Lichtsteiner tritt am Mittwoch vor die Medien.
Gian Ehrenzeller/Getty Images
Fussball: YB ist das fairste Team

Sportlich erfolgreich und dazu äusserst fair: Die Young Boys kassierten in der vergangenen Saison am wenigsten Karten und erhalten somit die «Fair Play Trophy» der Super League. Hinter YB klassieren sich der FC Lugano und der FC Thun. Die Auszeichnung in der Challenge League geht an den SC Kriens. Beide Clubs erhalten dafür eine Prämie von 50'000 Franken. (tmü)

Die Spieler von YB dürfen sich über eine weitere Auszeichnung und 50'000 Franken für die Mannschaftskasse freuen. (Bild: Keystone)

Fussball: Ein Grieche für Klopp

Der englische Meister FC Liverpool hat seinen ersten Transfer für die kommende Saison perfekt gemacht. Der Club von Trainer Jürgen Klopp verpflichtete den griechischen Nationalspieler Kostas Tsimikas von Meister Olympiakos Piräus. Der 24-jährige Linksverteidiger erhielt einen Fünfjahres-Vertrag in Liverpool. «Er ist ein sehr guter Fussballer mit einer Einstellung zum Sieg und zum Wettkampf. Seine Mentalität gefällt mir sehr gut», sagte Klopp. Tsimikas wird Ersatz und Konkurrent von Andy Robertson sein. Der Schotte war bisher der einzige gelernte Linksverteidiger in Klopps Kader. (dpa)

Leichtathletik: Neue Trainer für die Sprinter

Der Leichtathletikverband Swiss Athletics konnte zwei neue Personalentscheide vermelden: Der 36-jährige Kenny Guex übernimmt das Amt des Cheftrainers Sprint/Hürden sowie der Staffeln, Patrick Saile wird Hauptverantwortlicher der Sparte 100 und 200 Meter. Guex und Saile lösen damit Flavio Zberg ab, der sich mit dem Sportprojekt «On Your Marks» einer neuen beruflichen Aufgabe widmet. Guex war zuvor im Juniorenbereich für die Karriereplanung der Sprint-Athleten zuständig, der Deutsche Saile war Trainer im Olympiastützpunkt München. (tmü)

Kenny Guex übernimmt beim Schweizer Leichtathletikverband eine neue Funktion. (Bild: Swiss Athletics)

Eishockey: ZSC-Talent fällt lange aus

Grosses Pech für Luca Capaul. Beim 20-Jährigen brach im ZSC-Training das Schlüsselbein, der Verteidiger wurde bereits operiert. Capaul, der erst diesen Sommer von der EVZ Academy zu den Lions kam, wird mehrere Monate ausfallen. (fas)

Fussball: Machtwort beim BVB zu Sancho

Die monatelangen Spekulationen über die Zukunft von Jadon Sancho haben vorerst ein Ende. Gleich zum Auftakt des Trainingslagers in der Schweiz schaffte Borussia Dortmund Klarheit. «Wir planen mit Jadon. Er wird nächste Saison beim BVB spielen. Diese Entscheidung ist definitiv», verkündete Sportdirektor Michael Zorc noch während des ersten Trainings in Bad Ragaz.

Den zuletzt von diversen Medien kolportierten Transfer des 20-jährigen englischen Nationalspielers zu Manchester United wird es demnach nicht geben. Bedenken, dass der Bundesliga-Topscorer der vergangenen Saison mit dem Verbleib in Dortmund hadern könnte und dem Beispiel ehemaliger BVB-Profis wie Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang folgen und sich wegstreiken könnte, hegt Zorc nicht: «Diese Entscheidung wird vom Spieler und natürlich auch von seiner Agentur respektiert.»

Michael Zorc (rechts) wird Jadon Sancho in diesem Transferfenster nicht ziehen lassen.
Michael Zorc (rechts) wird Jadon Sancho in diesem Transferfenster nicht ziehen lassen.
Getty Images

Nicht ohne Stolz und fast beiläufig verriet Zorc, dass der Vertrag mit dem Ausnahmekönner bereits im vergangenen Jahr um ein Jahr bis 2023 verlängert wurde. Dabei seien die Bezüge «der Leistungsentwicklung von Jadon angepasst» worden. (dpa)

Fussball: Zuschauer-Abfuhr für Bundesliga-Teams

Die Bundesliga hat bei ihren Bemühungen für eine Rückkehr der Fans in die Stadien vorerst eine Absage aus der Politik erhalten. «Tausende Zuschauer in den Stadien - das passt nicht zum aktuellen Infektionsgeschehen», teilte der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter mit. «Jetzt heisst es, keine vermeidbaren Risiken einzugehen. Das Konzept der DFL ist in der Theorie gut. Entscheidend ist in der Pandemie aber die Praxis im Alltag.»

Und auch von der Gesundheitsministerkonferenz wartete die Liga beim Sommer-Reizthema vergeblich auf positive Signale, zum Auftakt der Spielzeit 2020/21 Mitte September wieder vor Publikum zu spielen. Das habe aus Sicht der Gesundheitsminister der Bundesländer keine Priorität. (dpa)