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Durch Schminkzwang zu mehr Kompetenz

Eine britische Verkäuferin wurde nach Hause geschickt, weil sie ungeschminkt war. Der Vorfall löste Entrüstung aus.

Frauen müssen einem Bild entsprechen: Model wird anlässlich einer Pariser Modeschau geschminkt. (Archivbild)
Frauen müssen einem Bild entsprechen: Model wird anlässlich einer Pariser Modeschau geschminkt. (Archivbild)
Keystone

Letzte Woche wurde Melanie Stark, CD-Verkäuferin im Londoner Einkaufstempel Harrods, nach Hause geschickt. Sie hatte gegen den Dresscode des Nobelkaufhauses verstossen – indem sie ungeschminkt zur Arbeit erschienen war. Bei Harrods gelten diesbezüglich strenge Regeln: Die weiblichen Angestellten, egal ob in der Food-, Kosmetik- oder eben Musikabteilung tätig, haben «full make-up» zu tragen, und zwar «at all time». Was darunter zu verstehen ist, wird in den Leitlinien detailliert ausgeführt: Foundation, Rouge, Lidschatten, Wimperntusche, Lipliner und Lippenstift und Lipgloss (Letztere drei nicht alternativ, sondern kumulativ), zudem soll das Ganze regelmässig aufgefrischt werden.

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