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Darum heisst es petrol und nicht einfach dunkelgrün

Die Modeindustrie arbeitet gern mit Assoziationsfarben wie Oliv oder Beere. Helfen sie bei der Wahl von Textilien, oder sind sie Marketingstrategie? «Beides», sagt Imageberater Philipp Keusen.

Martina Maurer
Grün ist nicht immer «grün».
Grün ist nicht immer «grün».
Colourbox

Lachs, Burgunder, Pistazie, Cognac, Oliv und Beere: Beim Durchstöbern von Modekatalogen trifft man immer öfters auf Begriffe, die mehr nach Delikatessen als nach Farben klingen. Hinter diesen Bezeichnungen steckt jedoch mehr als nur ein neuer Trend.

Der Berner Farbexperte Philipp Keusen hat sich ausgiebig mit dem Thema befasst und weiss, weshalb solche Farbbezeichnungen kaum in Läden, aber sehr oft in Modekatalogen anzutreffen sind. «Versandhäuser machen pro Kleidungsstück oft nur ein Foto. Die Models werden anschliessend digital umgezogen», erklärt der Imageberater. «Die Farbe im Katalog ist aus diesem Grund meist nicht mit dem physischen Kleidungsstück identisch. Deshalb werden solche Begriffe verwendet, um eine Farbe möglichst genau zu beschreiben.»

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