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Skigebiete streiten um die beste Messmethode

Für die Messung der Pistenlänge wenden Skigebiete unterschiedliche Methoden an. Das führt zu einer Wettbewerbsverzerrung. Verbände und Bund schieben sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu.

Die Zahlen sind eindrücklich: Adelboden/Lenk weist eine Skipistenlänge von 98 Kilometern auf, Flims/Laax kommt auf 233 und in Les Portes du Soleil bei Champéry lässt es sich gar auf 650 Kilometern runterbrausen– das ist einmal quer durch die Schweiz und zurück.

Bis zur letzten Saison konnten die Skigebiete diese Pistenkilometer einigermassen sorglos ausweisen. Dass dabei geschummelt wird, wurde höchstens von neidvollen Konkurrenten behauptet. Niemand rechnete jedoch mit dem deutschen Kartographen Christoph Schrahe, der die Skigebiete quasi über Nacht schrumpfen liess. Als der Kölner Anfang 2013 seine Zahlen publizierte, betrugen die Pisten einzelner Skigebiete gemäss «SonntagsZeitung» teilweise noch knapp die Hälfte der ursprünglichen Länge (siehe Grafik).

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