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Mein Boot, mein Haus, mein See

Familienferien in der Ruhe der weiten Natur von Finnlands Seenplatte: bequemer, als wir dachten, wärmer, als wir dachten, und weniger Mücken als befürchtet.

Sandelsachen und zwei Töchter auf dem Steg, eine im Boot, die Angel im Schlepptau: Sommeridylle in der Einsamkeit des Nordens.
Sandelsachen und zwei Töchter auf dem Steg, eine im Boot, die Angel im Schlepptau: Sommeridylle in der Einsamkeit des Nordens.
Balz Rigendinger
Badestrand in Lieksa: Wärmer als der Thunersee. Und grösser.
Badestrand in Lieksa: Wärmer als der Thunersee. Und grösser.
Balz Rigendinger
Unser Jet: Helvetic-Maschine auf dem kleinen Flughafen von Joensuu.
Unser Jet: Helvetic-Maschine auf dem kleinen Flughafen von Joensuu.
Balz Rigendinger
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Mit kleinen Kindern in die Ferien zu reisen, ist ein Abenteuer. Weil die Angst mitreist. Angst vor Sonnenstichen, Sonnenbränden und Seeigelstichen, wenn es ans Meer geht. Bei uns tauchten Ängste auf, die uns neu waren – und wir nahmen sie allesamt todernst.

Angst 1: Die Kinder könnten sich in den unendlichen Wäldern Finnlands verlaufen. Wir googelten alles über GPS-Tracker, entschieden uns dann für Trillerpfeifen, kauften drei, instruierten die Mädchen, das war lustig. Angst 2: Die Mädchen könnten von Mücken traktiert werden, sodass ihnen die Ferien zur Hölle würden. Wir nahmen ein altes Moskitonetz aus dem Keller, liessen es aber bei einem Fläschchen Antibrumm bewenden. Es wurde ein-, aber nie ausgepackt. Angst 3: Die Kinder könnten vor lauter unauslöschbarem Tageslicht Übernächtigungen anhäufen, die in Kollektivgenerve münden würden. Wir hofften auf Vorhänge und fassten Mut.

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