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Im Spielzeugland

Das Tilt-Shift-Verfahren schafft aus normalen Bildern Welten, auf die jeder Modelleisenbähnler abfahren würde. Eine Reise durch grosse Miniaturen.

Bei extremen Nahaufnahmen ist immer nur ein kleiner Bildbereich scharf – der Rest verschwimmt in einer Unschärfe, die das menschliche Auge automatisch in Grössenverhältnisse uminterpretiert.

Das öffnet einen trickreichen Spielraum: Wenn man die typische Schärfeverteilung einer Makroaufnahme nachahmt, macht man Riesen zu Zwergen, Häuser zu Hütten, Menschen zu Spielzeugfigürchen.

Verschiedene Wege führen ans Ziel

Dieser Miniatur-Effekt kann auf mehrere Arten erzeugt werden. Fotografiert man mit einem speziellen Tilt-und-Shift-Objektiv, welches das Verschieben (Shift) und Verschwenken (Tilt) des Linsensystems erlaubt, ist man direkt im Spiel. Digitale Bilder lassen sich aber auch im Nachhinein mit Software bearbeiten, die einen künstlichen Tilt-Shift-Effekt erzeugt – Spiegel.de hat dazu in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin «Docma» eine Anleitung publiziert.

Der einfachste, günstigste und schnellste Weg ins Spielzeugland bieten zahlreiche Tilt-Shift-Apps für gefälschte Miniaturaufnahmen mit dem Smartphone. Sie bringen Fotos oder Videos aus der grossen weiten Welt ganz klein raus.

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