Zum Hauptinhalt springen

Im Ferienhaus durch die Rocky Mountains

Weder fixe Route noch straffer Zeitplan, kein abendliches Einchecken oder morgendliches Kofferpacken – und dennoch täglich unterwegs: Das Reisen im Motorhome ist eine faszinierende Form des Nomadentums.

Berge, Bäume und ein endloses Band Asphalt: Der Icefields Parkway auf dem Highway 93 im Banff-Nationalpark. Foto: Berthold Steinhilber (Laif)
Berge, Bäume und ein endloses Band Asphalt: Der Icefields Parkway auf dem Highway 93 im Banff-Nationalpark. Foto: Berthold Steinhilber (Laif)

«Die Schneeketten finden Sie hier», sagt Sandra und zeigt auf einen Deckel an der Seitenwand des Motorhomes: «Der Winter ist dieses Jahr früh eingetroffen. Ihr gebuchtes Modell taugt wenig bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Wir schlagen Ihnen ein beheizbares vor.»

Da stehen wir neben dem Koloss, 2,4 Meter breit, 10 Meter lang, 3,7 Meter hoch, 6,7 Tonnen schwer. Und die Rocky Mountains liegen vor uns. Knapp anderthalbtausend Kilometer, von Calgary im Westen der kanadischen Ebenen bis nach Vancouver an den Ufern des Pazifiks: über Gebirgspässe, durch Canyons und mit Parkplätzen, auf die das rollende Ferienhaus selten passt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.