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Zu Risiken schweigt der Arzt

Ob eine Infusion oder eine Spritze: Wenn der Arzt in seiner Praxis eine Medizin direkt verabreicht, kommt die Aufklärung der Patienten oft zu kurz. Das kann zu bösen Überraschungen führen.

Kam der verschwiegenen Nebenwirkung auf die Spur: Bei Drogist Peter Eberhart in Erlenbach suchten mehrere Patientinnen mit Harnwegsinfektionen Rat. Dass sie alle von ihren Ärzten mit demselben Osteoporosemedikament behandelt wurden, machte den erfahrenen Drogisten stutzig.
Kam der verschwiegenen Nebenwirkung auf die Spur: Bei Drogist Peter Eberhart in Erlenbach suchten mehrere Patientinnen mit Harnwegsinfektionen Rat. Dass sie alle von ihren Ärzten mit demselben Osteoporosemedikament behandelt wurden, machte den erfahrenen Drogisten stutzig.
Stefan Anderegg

Die Geschichte beginnt in einer kleinen Drogerie im Berner Oberland. Dort, in Erlenbach, melden sich seit einiger Zeit immer wieder ältere Frauen mit hartnäckigen Harnwegsinfektionen. Sie erhoffen sich von Peter Eberhart (60), dem Geschäftsinhaber, Hilfe bei der Bekämpfung des lästigen Leidens. Der diplomierte Drogist hat sich einen Namen gemacht auf dem Gebiet der Naturheilmittel, insbesondere der Schüsslersalze.

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