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Wo Homosexualität nur im Untergrund existiert

Schwule und Lesben werden in Jamaika stigmatisiert wie in kaum einem anderen Land der westlichen Hemisphäre. Nun wurde ein transsexueller Teenager an einer Party von einem Mob getötet.

Hier stürzte sich ein wütender Mob auf Dwayne Jones: Die Riverside-Bar in Montego Bay. (3. August 2013)
Hier stürzte sich ein wütender Mob auf Dwayne Jones: Die Riverside-Bar in Montego Bay. (3. August 2013)
Keystone
Er träumte von einer Künstlerkarriere: Der transsexuelle Dwayne Jones. (undatierte Aufnahme)
Er träumte von einer Künstlerkarriere: Der transsexuelle Dwayne Jones. (undatierte Aufnahme)
Ex-Press
Die Homophobie ist allgegenwärtig: Mit Graffiti verschmierte Mauer in Kingston. (5. August 2013)
Die Homophobie ist allgegenwärtig: Mit Graffiti verschmierte Mauer in Kingston. (5. August 2013)
Keystone
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Dwayne Jones träumte von einer Künstlerkarriere wie der von Lady Gaga. Er gewann bei mehreren kleineren Tanzwettbewerben den ersten Preis und wurde liebevoll «Gully Queen» genannt, weil er obdachlos war und auf der Strasse lebte: Sein Vater hatte ihm das Haus verboten. Und er sorgte auch dafür, dass Dwayne in dem Slum der nordwestlichen Stadt Montego Bay, in dem er aufgewachsen war, keine neue Bleibe fand. Denn Dwayne war transsexuell, zeigte sich gerne in Frauenkleidern.

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